Winnenden

Erleichterung in Winnenden: Die Inzidenz sinkt deutlich

Medizinische Maske
Medizinische Maske: Wer sie trägt, hilft die Winnender Inzidenz abzusenken. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Winnender Inzidenz ist am Donnerstag so niedrig gewesen, wie seit Monaten nicht mehr: Bei 46 lag sie, wie OB Holzwarth auf Anfrage einigermaßen erleichtert berichtete*. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage lag in der letzten Woche und bis Dienstag immer noch stabil zwischen 70 und 80, und wollte sich nicht weiter nach unten bewegen. Jetzt ist es geschehen, am Mittwoch sank sie überraschend deutlich. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, aber Entwarnung gibt es noch nicht.

Delta-Variante in der Stadt?

Winnenden hat weiterhin die höchste aller Inzidenzen im Kreis, der ja am Mittwoch schon bei 10 angekommen ist. Noch etwas ist bedenklich in Winnenden: Obwohl in der Stadt noch kein einziges Mal die Delta-Variante nachgewiesen wurde, ist die Infektionsrate höher als überall sonst im Kreis, sogar höher als in Waiblingen, wo die Deltavariante gefunden wurde, wo aber offenbar die Infektionsketten gut nachvollzogen und die Infizierten rechtzeitig isoliert wurden. Denn eigentlich wird der Delta-Variante nachgesagt, dass sie viel infektiöser sei als die bisher grassierende Alpha-Variante, die in England zuerst entdeckt worden war. Übrigens werden sämtliche positiven Winnender PCR-Tests sequenziert, also nach Deltavarianten abgesucht, aber es wurde bisher keine gefunden.

OB emfpiehlt die Maske auf dem Wochenmarkt

Die Infektionsketten-Nachverfolgung bringt in Winnenden weiterhin keine wegweisenden Erkenntnisse. Zwar finden die Leute der Stadtverwaltung Familien, in denen alle Mitglieder infiziert sind, und die aus allen Schichten und Provenienzen stammen. Aber es lässt sich kein System und keine lange Infektionskette entdecken. „Wir haben keine Hotspots“, sagt OB Holzwarth, „wir haben eine Verteilung in der Bevölkerung, die unauffällig ist, die aber jetzt auch langsam zurückgeht, und das ist das Ziel.“ Winnenden soll eine ähnlich niedrige Inzidenz erreichen, wie sie der ganze Landkreis bereits hat. Deshalb empfiehlt Holzwarth den Bürgerinnen und Bürgern, auf dem Markt möglichst Masken zu tragen. Und von den Marktleuten erwartet er, dass sie die 1,50 Meter Abstand zu ihren Kunden halten, wenn sie keine Maske tragen. Diese Regel gilt übrigens immer noch, auch bei einer kreisweiten Inzidenz von 10.

*Durch neue Zahlen, die erst um 18 Uhr vorlagen, wurde die Inzidenz gegenüber einer ersten Version nach unten korrigiert. Die neuen Zahlen ergeben sich durch PCR-Tests, die einige positive Schnelltest-Ergebnisse eindeutig widerlegten, wie OB Hartmut Holzwarth erklärt.

Die Winnender Inzidenz ist am Donnerstag so niedrig gewesen, wie seit Monaten nicht mehr: Bei 46 lag sie, wie OB Holzwarth auf Anfrage einigermaßen erleichtert berichtete*. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage lag in der letzten Woche und bis Dienstag immer noch stabil zwischen 70 und 80, und wollte sich nicht weiter nach unten bewegen. Jetzt ist es geschehen, am Mittwoch sank sie überraschend deutlich. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, aber Entwarnung gibt

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper