Winnenden

Erste Lektion für Erstklässler: Schulweg in Winnenden kennenlernen

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Symbolfoto. © Christine Tantschinez

Die Stadt Winnenden weist Eltern in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Erstklässlerinnen und Erstklässler zuallererst lernen müssen, wie sie sich auf dem Schulweg richtig verhalten. Als Hilfe hat die Stadt daher Schulwegpläne aufgestellt. „Das sind die dokumentierten Empfehlungen für überprüfte und geeignete Schulwege“, weist Pressesprecherin Franziska Götz auf den Service des Amts für öffentliche Ordnung hin.

Schulwegplan findet sich im Internet

Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Winnenden habe zum Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 die Schulwegpläne aktualisiert und warnt: „Der kürzeste Weg zur Schule ist leider nicht immer auch der sicherste Schulweg.“ Die Pläne sind über die jeweilige Schule zur Homepage der Stadt Winnenden verlinkt oder direkt unter https://www.winnenden.de/start/bildung-betreuung/Schulwegplaene.html abrufbar.

Doch wie übt man richtig? „Machen Sie sich vertraut mit den Schulwegen und gehen Sie mit den Kindern die vorgeschlagenen Strecken ab“, schreibt Franziska Götz, „mit einem einmaligen Spaziergang ist es dabei nicht getan, fünf bis zehn Übungsgänge sind meistens notwendig, am besten unter Realbedingungen morgens im Berufsverkehr.“

Verzicht auf „Eltern-Taxis“

Wer jetzt denkt, ach, das ist aber umständlich und zeitraubend, ich fahre mein Kind lieber zu Schule, der bekommt fast die Rote Karte von der Stadt Winnenden. „Wir raten davon ab, Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen oder von dort abzuholen, da sie dabei keine Möglichkeit erhalten, das richtige Verhalten als Fußgänger oder später auch als Radfahrer im Straßenverkehr praktisch zu erlernen“, so Götz. Logischerweise wird der Verkehr um die Schulen herum immer mehr und gefährlicher, je mehr sogenannte „Eltern-Taxis" quasi zeitgleich heranrollen.

Vier Tipps für Eltern und Nicht-Eltern

• Auf Gefahrstellen und falsche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten Eltern ihre Kinder hinweisen. Und sie können mögliche Gefahrenpunkte - wenn sie sich nicht umgehen lassen - vorher üben.

• Auch wenn es eine Ampel oder einen Zebrastreifen gibt, wie man sie benutzt, auch das sollten Eltern mit den Kindern trainieren.

• Schließlich sollte das Kind wissen, dass der festgelegte Weg verbindlich ist.

• Dieser Tipp geht an die Nicht-Eltern: Erwachsene und ältere Schüler/-innen sollten sich im Straßenverkehr stets vorbildlich verhalten.

Polizei und Stadt sichern den Weg

Um die Eltern während der ersten Schultage zu unterstützen, werden kritische Punkte im Verlauf der Schulwege wie in jedem neuen Schuljahr durch das Amt für öffentliche Ordnung und das Polizeirevier Winnenden zusätzlich überwacht und gesichert.

Erneut zum Einsatz kommen seit Anfang September auch Transparente mit dem Hinweis „Tempo runter bitte, Kinder!“ zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit. In vielen innerörtlichen Straßen in Winnenden gilt deshalb generell Tempo 30, vor allem in Schul- und Kindergartennähe.

Bitte Anregungen mitteilen

Anregungen, die zur Erhöhung der Sicherheit auf den Schulwegen beitragen, nimmt die Stadt Winnenden entgegen. So könne sich jeder aktiv beteiligen.

Die Stadt Winnenden weist Eltern in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Erstklässlerinnen und Erstklässler zuallererst lernen müssen, wie sie sich auf dem Schulweg richtig verhalten. Als Hilfe hat die Stadt daher Schulwegpläne aufgestellt. „Das sind die dokumentierten Empfehlungen für überprüfte und geeignete Schulwege“, weist Pressesprecherin Franziska Götz auf den Service des Amts für öffentliche Ordnung hin.

Schulwegplan findet sich im Internet

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