Winnenden

Etwa 20 Erzieherinnen krank - wie steht es um Winnender Kinderbetreuung?

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Symbolfoto. © Gaby Schneider

Die Erkältungssaison hat begonnen, die Grippewelle nimmt Fahrt auf, und das Coronavirus verbreitet sich rasant. Da stehen Erzieherinnen, die direkt mit kleinen Kindern zu tun haben, an vorderster Front. Wir haben nachgehakt beim für die städtischen Kindergärten zuständigen Amtsleiter Thomas Pfeifer, wie die Lage in Winnenden aussieht: Musste die Stadt Gruppen oder ganze Kinderhäuser schließen, weil zu viel Personal krank geworden ist?

„Nein, bisher nicht, obwohl es sehr, sehr eng zugeht“, sagt Pfeifer. „Seit Wochen haben wir um die 20 Kolleginnen, die krank sind.“ Er hofft, dass es nicht wesentlich mehr werden, denn zum hohen Krankenstand und dem Fachkräftemangel kommen ja auch noch bereits bewilligte Urlaube und Schwangerschaften, die ein sofortiges Beschäftigungsverbot bedeuten. Ganz normal laufen die Betreuungen daher auch in Winnenden nicht: Bisher entfielen tageweise in verschiedenen Einrichtungen die Randzeiten, fielen beispielsweise zwei Stunden am Nachmittag weg. Oder, wie am Freitag im Christian-Wunderlich-Kindergarten, erging Appell an die Eltern, ihr Kind zu Hause zu lassen, weil nur eine Notgruppe betreut werden konnte.

„In den Herbstferien hatten wir das Glück, dass die 15 Auszubildenden keine Schule hatten und die ganze Zeit einsetzbar waren“, sagt Pfeifer. Außerdem gibt es neun Anerkennungspraktikanten, die immer vor Ort mit den 150 pädagogischen Fachkräften (viele von ihnen in Teilzeit, einige explizit als Springer) arbeiten.

Die Erkältungssaison hat begonnen, die Grippewelle nimmt Fahrt auf, und das Coronavirus verbreitet sich rasant. Da stehen Erzieherinnen, die direkt mit kleinen Kindern zu tun haben, an vorderster Front. Wir haben nachgehakt beim für die städtischen Kindergärten zuständigen Amtsleiter Thomas Pfeifer, wie die Lage in Winnenden aussieht: Musste die Stadt Gruppen oder ganze Kinderhäuser schließen, weil zu viel Personal krank geworden ist?

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