Winnenden

Fantastische Figurenwelt

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Renate Mildner-Müller (Mitte, neben ihrem Gatten Dr. Martin Eitel Müller) bei der Ausstellungseröffnung im Foyer des Rathauses. © Ralph Steinemann
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Ausstellung der Künstlerin Renate Mildner-Müller © Joachim Mogck
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Ausstellung der Künstlerin Renate Mildner-Müller © Joachim Mogck

Winnenden. Lebensfrohe, oft musikinspirierte Figuren malt Renate Mildner-Müller, Buchstaben, Schriften, die aus einem Schwung gezeichnet sind, und aus denen die Natur sich schlingt. Am Montag wurde im Rathausfoyer eine Ausstellung mit ihren Bildern vor großem, mindestens 80-köpfigem Publikum eröffnet.

Die meisten Eröffnungsbesucher sind Kenner, Freunde der Künstlerin, Leute, die vielleicht schon mal einen ihrer kalligrafischen Kurse besucht haben und die ihre Bilder einfach mögen. Einer, der diese Kunst schon lange kennt, weil seine Eltern etliche Bilder von Renate Mildner-Müller in der Wohnung haben, ist der Kulturjournalist Oliver Stenzel, der die Eröffnungsrede zu der Ausstellung hielt.

Die Bilder gefallen direkt

Die Bilder von Renate Mildner-Müller gefallen direkt. Es lässt sich viel entdecken: ein versteckter, lustiger Vogel, manchmal menschliche Figuren mit Vogelköpfen. Stenzel denkt dabei an Bilder von Max Ernst, an die Surrealisten oder auch an die Wiener Fantastischen Realisten, an Maler wie Ernst Fuchs. Denn auch Mildner-Müllers Bilder haben oft etwas Märchenhaftes, zeigen zum Beispiel Szenen aus türkischen Märchen, wie Stenzel erzählt. Es sind entweder Figuren oder Schriften, die sie malt.

Ihre Figuren machen manchmal Musik. David, zum Beispiel, spielt die Harfe vor Saul, der sich seine schlechte Laune damit vertreiben lassen will. „Wahrscheinlich der älteste Hinweis auf die Wirkung von Musik gegen Depression’“, meinte Oliver Stenzel.

Mildner-Müller malt figürlich, aber sie abstrahiert auch. Im Karsperletheater schweben die Köpfe ohne Hälse über den Puppen und die Narrenschelle schwebt surreal weit weg vom Kopf. Der Lustigste, der Kasper, ist zugleich der Kleinste, er sitzt neckend unten im Bild. Schemenhaft seien die Figuren, sagt Oliver Stenzel, wie Geister, aber nicht erschreckende, sondern heitere Geister.

Abendland und Morgenland in einem Bild vereint

Wenn Renate Mildner-Müller keine Figuren malt, dann malt sie Schriften, malt einen Satz aus dem Hexeneinmaleins und viele arabische Ziffern dazu oder Goethes west-östlichen Divan, den sie zusammen mit einem arabischen Schriftenmaler gemalt hat. Sie zitiert aus Goethes Werk, und der arabische Kollege zitiert aus Gedichten des persischen Autors Hafis, den Goethe bewundert hat. Ein schönes, blaues Bild ist so entstanden, mit Schriften aus dem Morgenland, die wir Abendländer nicht verstehen, und die doch sehr schön anzusehen sind, und die zur lateinischen Kunstschrift von Mildner-Müller wie selbstverständlich passen. Der Kulturjournalist Oliver Stenzel zitierte bei der Eröffnung aus dem west-östlichen Divan von Johann Wolfgang von Goethe:

Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.

 

Celtic Folk Band

  • Bei der Ausstellungseröffnung spielte die Celtic Folk Band Clàrsach irische und schottische Volkslieder und Tänze auf Gitarre, Geige, Flöten und Keyboard. Sängerin in der Band ist Norma Huss aus Birkmannsweiler, die auch die schottische Rahmentrommel Bodhràn schlägt.
  • Die Band spielte sehr beschwingt, tänzerisch und mit feinen, reinen Tönen. Beim Publikum kam sie sehr gut an, und Künstlerin Renate Mildner-Müller erzählte, dass sie zurzeit beim Malen fast immer die CD der Band anhört.
  • Die Ausstellung im Foyer der Alten Kelter ist geöffnet bis zum Ende der Winnender Konzerttage, also bis einschließlich 11. Februar. Öffnungszeiten: Montag und Dienstag: 7.30 bis 18 Uhr, Mittwoch: 7.30 bis 16 Uhr, Donnerstag: 7 bis 18 Uhr, Freitag: 7.30 bis 13 Uhr.