Winnenden

Ferienreporter: Schwimmvergnügen mit Karpfen

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Blick auf den Gschwender Badesee und einen Teil vom Ufer. © ZVW / Roßbach

Winnenden/Gschwend. Malin Roßbach ist neun Jahre alt und diesen Sommer Ferienreporterin bei der Winnender Zeitung. Sie hat einen Ausflug ihrer Familie an den Gschwender Badesee beschrieben und erzählt bei der Redaktionskonferenz, dass das Wasser zwar kalt und das Gefühl, Blätter und Pflanzen am Arm kleben zu haben, „eklig“ sei. Unterm Strich aber gefällt ihr der Natursee ausgezeichnet.

Video: Ein Schwenk über den Gschwender See

„Wolltest du schon immer mal mit Karpfen schwimmen? Dann bist du am Gschwender Badesee richtig. Mit dem Auto ist man in circa 40 Minuten da. Zuerst fährt man in Richtung Ebnisee. Die Straße führt durch Wälder und über grüne Hügel, es gibt eine tolle Aussicht in die Täler bis fast zur Schwäbischen Alb. Zwischendurch sieht man auch Felder und Wiesen mit schönen Blumen. Der Weg ist sehr kurvig und man wird im Auto ganz schön durchgerüttelt, die Straße wird immer abenteuerlicher. In Gschwend erreicht man nach etwa 500 Metern den Badesee auf der linken Seite. Dort angekommen, empfängt einen Ruhe und Entspannung. Auch an einem sonnigen Sonntag ist nicht viel los hier. Der See lädt zum Baden, Schlauchbootfahren und zu Wasserspielen ein. Es gibt drei Liegewiesen auf denen man im Schatten unter Bäumen und in der Sonne entspannen kann. Auf einer kann man Volleyball spielen und schaukeln. Am See gibt es einen Kiosk. Ein Foto durften wir davon leider nicht machen, da uns eine schriftliche Erlaubnis aus dem Rathaus Gschwend fehlte, wie uns der freundliche Kioskmitarbeiter sagte. Eine Station vom DLRG ist auch da, der See wird von Rettungsschwimmern bewacht.

Es fliegen Libellen und Schmetterlinge herum. Im See schwimmen große Karpfen und kleine Fische. Die Karpfen sind ungefähr bis 80 Zentimeter groß. Vor allem im Nichtschwimmerbereich fühlen sie sich wohl und man kann sie gut beobachten.

Schade, dass es in Winnenden keinen Badesee gibt.“

Malin Roßbach, neun Jahre, Ferienreporterin