Winnenden

Feuerwehr Winnenden verhindert Brand des Georg-Büchner-Gymnasiums

Brand
Der Brandort am Büchner. © ALEXANDRA PALMIZI

Das war knapp: Obwohl zehn Müllcontainer in vergitterten Verschlägen vier Meter vom Georg-Büchner-Gymnasium entfernt aufgestellt sind, sorgte bei ihrem Brand am Samstagabend (23. 7.) die enorme Hitze doch dafür, dass nun in zwei Fensterscheiben Risse sind und zwei der großen, roten Faserzementplatten, die Fassadenverkleidung der Schule, zerbrochen am Boden liegen. Wo sie saßen, ist die schwarze Dämmung des Gebäudes offengelegt. Von den zehn Müllcontainern sind eigentlich nur noch drei übrig, einer ist aus Metall. Die anderen sind aus Plastik, die meisten waren für Altpapier gedacht mit blauem Deckel, mindestens eine erkennbar für Plastikverpackungen. Sie sind verschmort, gerade noch an ein paar Rollen auf dem Boden zu erkennen. Auch die Holzlatten, die den Müllstandort gegenüber von der Zufahrt zur Alten Kelter etwas kaschieren sollen, sind total verkohlt. Ein Haufen Erdkunde-Arbeitshefte, kurz vor den Sommerferien ausgemistet, liegen auch noch neben den beschädigten Containern.

Fenster, Fassade und der Müllstellplatz beschädigt - 5000 Euro, schätzt die Polizei

„Der Sachschaden liegt bei etwa 5000 Euro“, sagt eine Polizeibeamtin vom Präsidium, die am Sonntag Dienst hat. Für die Polizei ist der Fall klar: „Versuchte Brandstiftung, Täter unbekannt.“ Zeugen werden gebeten, dem Polizeirevier Winnenden ihre Beobachtungen und Hinweise mitzuteilen (0 71 95/69 40), natürlich wäre es auch eine Möglichkeit, dass sich die Täter selbst stellen.

Denn es hat an dieser Stelle nicht zum ersten Mal am Georg-Büchner-Gymnasium gebrannt. Vor elf Tagen zündete schon einmal ein Unbekannter Müllcontainer an. Das Feuer am 12. Juli wurde gegen 23.30 Uhr entdeckt und gelöscht, das Gebäude war damals nicht in Gefahr, der Sachschaden mit 300 Euro wirklich gering, gleichwohl völlig unnötig.

Das aktuelle Feuer wurde am 23. Juli gegen 20 Uhr entdeckt und von 15 Feuerwehrleuten bekämpft, die in zwei Fahrzeugen von der Abteilung Stadtmitte anrückten. Das berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Florian Claß. Bei der Anfahrt waren bereits eine hohe Rauchsäule und ein deutlicher Flammenschein sichtbar. Dank des schnellen Einsatzes mit mehreren Rohren konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Gymnasium verhindert werden.

Unsere Zeitung versuchte am Sonntag, mit Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth zu sprechen, ob die Müllstellplätze (an dieser und an den anderen Schulen) künftig weiter entfernt angesiedelt werden können, konnte ihn jedoch nicht ans Telefon bekommen. Die Frage wird sich in den kommenden Tagen sicher klären lassen.

Tatsache ist jedenfalls, dass in der Nachbarstadt Waiblingen bei ähnlichen Fällen Millionenschäden entstanden: das Bürgerzentrum durch Brandstiftung an den Müllcontainern und das Querspangen-Gebäude mit der Zentralklinik durch eine weggeworfene Zigarette.

Das war knapp: Obwohl zehn Müllcontainer in vergitterten Verschlägen vier Meter vom Georg-Büchner-Gymnasium entfernt aufgestellt sind, sorgte bei ihrem Brand am Samstagabend (23. 7.) die enorme Hitze doch dafür, dass nun in zwei Fensterscheiben Risse sind und zwei der großen, roten Faserzementplatten, die Fassadenverkleidung der Schule, zerbrochen am Boden liegen. Wo sie saßen, ist die schwarze Dämmung des Gebäudes offengelegt. Von den zehn Müllcontainern sind eigentlich nur noch drei übrig,

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