Winnenden

Franz Stagel, die „Stimme der Vernunft“ für den Jugendgemeinderat Winnenden

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Franz Stagel (Bildmitte) und „sein“ Jugendgemeinderat Winnenden. Er übergibt die Geschäftsstelle an Manuel Schulz. © Jugendgemeinderat

Die Betreuung des Jugendgemeinderats (JGR) von Seiten des Rathauses geht zum Stichtag 1. Januar an Manuel Schulz vom Stadtjugendreferat über. Obwohl der stellvertretende Amtsleiter der Zentralen Dienste, Franz Stagel, erst auf Ende 2023 in den Ruhestand gehen wird, gibt er die Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats schon jetzt in andere Hände.

25 Jahre, seit der zweiten Jugendgemeinderatswahl, hat er die jungen Leute fachlich begleitet, ihnen beim Organisieren von Bachputzede und Co. geholfen oder beim Formulieren von Stellungnahmen.

„Es war eine hohe dreistellige Zahl junger Leute, die Sie in der Zeit betreut haben“, vermutet Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Und erzählt: „Er war auch bei den Jugendgemeinderatspartys meist bis spät in die Nacht dabei, damit alles ordentlich abläuft.“

„Wenn es mal hitzig wurde ...“

Die JGR-Vorsitzende Flora Nasseri würdigte ihn als „Stimme der Vernunft und sicheren Punkt, er beruhigte uns, wenn es mal hitzig wurde, und war immer hilfsbereit“.

Franz Stagel gab den Dank an die Jugendlichen zurück. „Es hat immer Spaß gemacht, weil es eben nicht zu meinem üblichen Portfolio passte.“ Zu den Zentralen Diensten gehören Beschaffungen, Statistik, Organisation und Digitalisierung. Schön findet Stagel, dass die Jugendlichen in dem Gremium Gelegenheit haben, in die Kommunalpolitik hineinzuschnuppern, und dass sie von Verwaltung und Gemeinderat zu wichtigen Themen befragt werden.

Ereignisreiches Jahr 2023

Der aktuelle Jugendgemeinderat nimmt nun Anlauf für ein ereignisreiches Jahr, zu dem eine Klausurtagung an einem Wochenende, eine JGR-Party (13. Mai), der Besuch der Delegation aus der französischen Partnerstadt Albertville (18. bis 21. Mai) und ein Open-Air-Kino (16. September) gehören werden, unter anderem.

Außerdem hat das Gremium dem Seniorenrat zugesichert, eine Zoom-Schulung für digitale Konferenzen anzubieten. Ein Senior will mit den Jugendlichen außerdem nicht-öffentlich über klimagerechte Mobilität reden. „Vielleicht können wir bei den Gelegenheiten auch andere Themen besprechen“, freut sich der Sprecher des Seniorenrats, Heinz Dengler, auf die intensive Kooperation.

Die Betreuung des Jugendgemeinderats (JGR) von Seiten des Rathauses geht zum Stichtag 1. Januar an Manuel Schulz vom Stadtjugendreferat über. Obwohl der stellvertretende Amtsleiter der Zentralen Dienste, Franz Stagel, erst auf Ende 2023 in den Ruhestand gehen wird, gibt er die Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats schon jetzt in andere Hände.

25 Jahre, seit der zweiten Jugendgemeinderatswahl, hat er die jungen Leute fachlich begleitet, ihnen beim Organisieren von Bachputzede und Co.

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