Winnenden

Friedensgebet für die Ukraine in Winnenden: Holzwarths Hoffnung

OBHolzwarth
Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. © Gaby Schneider

„Wir Menschen gewöhnen uns an alles. Auch an Gewalt, an Unrecht, an Krieg. Dass wir hier stehen, ist ein Zeichen dafür, dass wir uns nicht daran gewöhnen, nicht daran gewöhnen wollen“ – diese Worte hat Pfarrer Philipp Essich am Dienstagabend beim inzwischen zwölften Friedensgebet an die Teilnehmer auf dem Winnender Marktplatz gerichtet.

Seit Beginn des Kriegs vor mehr als zweieinhalb Monaten versammeln sich hier jede Woche um 18 Uhr Christen, um ein Zeichen für den Frieden und gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu setzen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen lädt dazu ein.

Zum mittlerweile dritten Mal hat am Dienstag Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth auf der Veranstaltung ein Grußwort gesprochen. Er habe die Hoffnung, so Holzwarth, „dass man in Moskau trotz aller Kriegswut doch noch einen letzten Rest an Vernunft hat oder sie allmählich wiedergewinnt. Wer auch immer das dort sein wird.“

Hohe russische Verluste, wenig effiziente Truppen

Für diese Möglichkeit sprechen laut Holzwarth die hohen russischen Verluste und wenig effizienten Truppen Moskaus. Folgen könnten – „hoffentlich“ – ein Waffenstillstand, Friedensverhandlungen, ein Abrüstungsabkommen und der Wiederaufbau in der Ukraine sowie die Rückkehr der Geflüchteten sowie schließlich "eine langjährig angelegte langfristige Aussöhnung der Brudervölker Ukraine und Russland nach dem Vorbild Deutschlands und Frankreichs“ sein.

„Wir Menschen gewöhnen uns an alles. Auch an Gewalt, an Unrecht, an Krieg. Dass wir hier stehen, ist ein Zeichen dafür, dass wir uns nicht daran gewöhnen, nicht daran gewöhnen wollen“ – diese Worte hat Pfarrer Philipp Essich am Dienstagabend beim inzwischen zwölften Friedensgebet an die Teilnehmer auf dem Winnender Marktplatz gerichtet.

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Seit Beginn des Kriegs vor mehr als zweieinhalb Monaten versammeln sich hier jede Woche um 18 Uhr Christen, um ein Zeichen für den Frieden

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