Winnenden

Ganz liebevolle Fahrradkontrolle auf dem Winnender Marktplatz

Fahrradkontrolle
Radler sollen im Dunkeln sichtbar sein – damit sie dran denken, bekamen sie von Martin Bautz (Ordnungsamt der Stadt) ein Schokoherz auf dem Marktplatz, nachdem er einen Blick auf Beleuchtung und Reflektoren geworfen hatte. © Büttner

Zwei Männer in Uniform stehen auf dem Marktplatz. Radler wissen, was das heißt: Jetzt musst du alles richtig machen. Jetzt musst du wissen, ob du durchradeln darfst oder absteigen musst.

Aber die Ordnungshüter an diesem Nachmittag verlangen keine Bußgelder und geben keine Schimpfe. Und die Radler sind feine Kerle. Sie machen im Prinzip alles richtig und werden trotzdem angehalten. „Beleuchtungskontrolle“, sagt der städtische Vollzugsbeamte Martin Bautz. „Schalte bitte mal dein Licht an.“ Es leuchtet einwandfrei bei allen kontrollierten Fahrrädern. Es sind aber auch fast nur neue Räder, vereinzelt auch Elektrofahrräder, und die laufen über Batterie.

"Jetzt schauen wir mal nach den Katzenaugen"

Beim eben erst angehaltenen Jungen funktioniert das Licht vorne und hinten. Kontrolleur Martin Bautz ist fast beeindruckt, sagt dann aber: „Jetzt gucke mer no noch de Katzaauga ... Aaha ... Du hosch vorne bloß oina dran. Du brauchsch aber zwoi.“ Ein zweites Katzenauge sollte er mal in die Speichen montieren, damit er von der Seite gesehen wird. Und hinten fehlen gleich zwei. Oh je. Bautz schenkt dem Jungen ein Schokoherz, auf dem steht: „Tu’s aus Liebe“. Er soll an seine Lieben daheim denken, dafür sorgen, dass er sichtbar ist, nicht überfahren wird und wohlbehalten heimkommt. Jeder, der angehalten wird, bekommt so ein Herzle und damit die nette Aufforderung, auf sich zu achten und auf seine Katzenaugen.

Zwei Männer in Uniform stehen auf dem Marktplatz. Radler wissen, was das heißt: Jetzt musst du alles richtig machen. Jetzt musst du wissen, ob du durchradeln darfst oder absteigen musst.

Aber die Ordnungshüter an diesem Nachmittag verlangen keine Bußgelder und geben keine Schimpfe. Und die Radler sind feine Kerle. Sie machen im Prinzip alles richtig und werden trotzdem angehalten. „Beleuchtungskontrolle“, sagt der städtische Vollzugsbeamte Martin Bautz. „Schalte bitte mal dein Licht

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