Winnenden

Gebetsfahnen im Allgäu

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Marcel unter den Gebetsfahnen. © privat

Winnenden. Von einer Bergwanderung mit seinem Vater berichtet Ferienreporter Marcel Schweizer.

Video: Unterwegs auf die Zugspitze.

Urlaub ist die schönste Zeit – vor allem wenn man wandern geht, denn mein Vater und ich waren für einen Tag lang Gipfelstürmer. Nach einer angenehmen Seilbahnfahrt (wir waren die ersten Fahrgäste) auf die 1708 Meter hoch gelegene Hochgrat- Bergstation, haben wir erst einmal unsere Jacken angezogen, denn dort oben war es ziemlich kühl.

Im Naturpark Nagelfluhkette

Der Hochgrat ist der höchste Berg im Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu. Dann ging es los. Über eine steile Treppe ging es von der Bergstation zu unserem Wanderweg. Unser Ziel war die Imberg-Bergstation. Mit 1218 Metern nicht so hoch wie der Hochgrat. Dann ging es auf einem Schotterweg weiter bis zum Seelekopf, welcher mit 1663 Metern niedriger als der Hochgrat ist.

Gleich zu Anfang sind wir durch ein Tor mit tibetischen Gebetsfahnen gegangen, das ist ein Kunstprojekt. Ab jetzt ging es eigentlich immer abwärts, obwohl wir entlang des Weges auch immer wieder hochsteigen mussten.

Der nächste Berg war der Hohenfluhalpkopf, auf dem ich das kleinste Gipfelkreuz gesehen habe, das ich kenne. Nach einem steilen Abstieg kamen wir dann zum Eineguntkopf, auf dem nur versteckt ein Schild an einem Baum hing, welches uns sagte, dass wir den höchsten Punkt erreicht hatten.

Brotzeit an der Falkenhütte

Nun kam ein weiterer Abstieg zur Falkenhütte, wo wir Pause machten und uns eine Brotzeit schmecken ließen. Dann ging es weiter zur Hörmoos-Alm, als ein Gewitter aufzog. Die Hörmoos-Alm war leider geschlossen. Das Unwetter zog zum Glück vorbei.

Nun brach unsere letzte Etappe an. Über den Alperlebnispfad wanderten wir zur Imberg-Bergstation. Dann sind wir mit der Imbergbahn bis nach Steibis gefahren. Nun ging unsere Vier-Stunden-Wanderung zu Ende.