Winnenden

"Germany's Next Topmodel" 2022 kommt nicht aus Winnenden - Kasmira ist raus

Titel: Germany s Next Topmodel - by Heidi Klum; Staffel: 17; Folge: 4; Person: Juliana; Kashmira; Martina; Vanessa; Barbara; Copyright: (c) ProSieben/Richard Hübner; Fotograf: Richard Hübner; Bildredakteur: Susanne Karl/Annika Deckert; Dateiname: 2419534.
Die Kandidatinnen von links: Juliana, Kashmira, Martina, Vanessa und Barbara. © ProSieben/Richard Hübner

Schluss. Aus. Vorbei! Kashmira Maduwege, Teilnehmerin der diesjährigen Staffel von „Germany's Next Topmodel“, ist an diesem Donnerstag überraschend aus der Sendung geflogen. „Tut mir leid, Kashmira, denn du bist bildhübsch“, versuchte Modelchefin Heidi Klum die 20-Jährige aus Winnenden noch zu trösten. Es blieb bei einem Versuch, die Tränen flossen in Strömen.

Für den Stammgucker der aktuellen Staffel kommt dies durchaus überraschend, zählte Kashmira in der vergangenen Woche doch noch zu den zehn besten Models, durfte beim Videodreh des „Openers“, dem Vorspann der Sendung, mitwirken. Und auch in der vierten Folge wirkte alles zunächst so, als komme die 20-Jährige in Fahrt. Endlich Sendezeit, war sie in den vergangenen Wochen meist kaum zu sehen.

Kashmira will „alles raushauen“ – Heidi Klum ist das nicht genug

Für die Models stand ein Videodreh in einem Oldtimer an. In Zweierteams setzten sie sich in den Wagen, mussten ein Streitgespräch führen. Nach 30 Sekunden wurde eines der beiden Models von einem Seil zehn Meter in die Höhe katapultiert: ein Schleudersitz.

Kashmira erklärte bereits vorab, dass sie „ein bisschen Angst hat“. Ein schlechtes Omen? Schließlich ist sie kein Lautsprecher, eher der zurückhaltendere Typ. Sie wolle „alles raushauen“, sagte sie und gab damit gleichzeitig eine Bewerbung für das Social-Media-Team jedes Fußballbundesligisten ab. „Ich bin aufgeregt, aber habe mega Bock“, so Kashmira zu ihrem Gefühlschaos. Sie wolle zeigen, dass sie laut sein kann.

Die Winnenderin ist trotz der Kritik stolz auf sich

Spätestens als das Seil sie in die Höhe gezogen hat, war dies für die Zuschauer eindrucksvoll zu hören: Wer die Lautstärke des Fernsehapparats vorab nach unten korrigiert hat, war gegenüber seinen Nachbarn klar im Vorteil.

Trotzdem war Chefkritikerin Heidi Klum nicht zufrieden. „Beide irgendwie nicht so gut“, so ihr Urteil über Kashmira und Mitstreiterin Julia. Und dann das: Zwar fand sie beide nicht prickelnd, aber Julia einen Ticken besser. Wie bitte? Spätestens jetzt wünschte sich der Zuschauer aus Winnenden, dass Heidi selbst auf dem Schleudersitz des Oldtimers Platz nimmt ... „Ich bin trotzdem stolz auf mich“, erklärte Kashmira gegenüber ihren Kolleginnen. Richtig so.

Wenig später flossen Tränen bei Kandidatin Lenara. Sie hatte Heimweh, fühlte sich gemobbt, vermisste ihr „Baby“ (ihren Freund). Die Entscheidung, aufzugeben, teilte sie Heidi mit, die erfolglos versuchte, sie umzustimmen. Gute Nachrichten für Kashmira? Wenn jemand die Sendung verlässt, dann muss bestimmt niemand zusätzlich gehen? Pustekuchen.

Beim Entscheidungswalk (dem angehenden Modelexperten gehen diese Bezeichnungen nach vier Wochen ganz automatisch von den Lippen) auf einem schwimmenden, knallig pinken Laufsteg, gingen die Models im wahrsten Sinne des Wortes über das Wasser. Dabei trugen sie knallbunte Bikinis und Schuhe, die es in jedem Sanitätshaus des Vertrauens zu kaufen gibt.

Ein Herzschlagfinale

In Dreierteams traten die Models vor Heidi Klum und Gastjurorin Jasmin Sanders. Mit Kashmira waren beide nicht zufrieden. „Du bist ein bisschen untergegangen“, kritisierte Klum erneut. Außerdem habe sie zu wenig „Personality“ gezeigt und ist deshalb Wackelkandidatin.

Der Winnender Zuschauer musste lange warten, ebenso wie Kashmira selbst. Schließlich war sie als Erste vor der Jury und trat als Wackelkandidatin ganz am Ende mit Laura noch einmal vor das Komitee. Dazwischen noch einige Werbeunterbrechungen ...

Ein Herzschlagfinale – leider ohne Happy End. „Beim Videodreh war Laura besser und wir müssen fair sein. Deshalb muss ich mich leider von dir verabschieden, Kashmira.“ Hat Heidi das gerade wirklich gesagt? Klums Topmodel 2022 kommt nicht aus Winnenden, allen Hoffnungen zum Trotz. „Es war ein Traum und ich werde die anderen alle sehr vermissen“, sagte Kashmira am Ende mit tränenerstickter Stimme, und ganz Winnenden weinte mit ihr.

Der vierwöchige Ausflug in die Modelwelt auf Mykonos ist damit beendet, zumindest für den Autor. Auf Instagram erklärt Kashmira, dass sie zwar „mega sad“ ist, auf alle Fälle aber weiter modeln möchte.

Kashmiras Weg zum Nachlesen

Folge 1: Heidi Klum ist begeistert

Folge 2: Kashmira patzt auf Mykonos

Folge 3: Große Ehre für Kashmira

Schluss. Aus. Vorbei! Kashmira Maduwege, Teilnehmerin der diesjährigen Staffel von „Germany's Next Topmodel“, ist an diesem Donnerstag überraschend aus der Sendung geflogen. „Tut mir leid, Kashmira, denn du bist bildhübsch“, versuchte Modelchefin Heidi Klum die 20-Jährige aus Winnenden noch zu trösten. Es blieb bei einem Versuch, die Tränen flossen in Strömen.

Für den Stammgucker der aktuellen Staffel kommt dies durchaus überraschend, zählte Kashmira in der vergangenen Woche

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