Winnenden

Grundschüler treten mit dem Circus Piccolo auf

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Grundschüler üben mit dem Circus Piccolo eine Vorstellung ein. © Ramona Adolf
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Grundschüler üben mit dem Circus Piccolo eine Vorstellung ein. © Ramona Adolf

Winnenden. Mathilda hat wieder festen Boden unter den Füßen und streckt die Arme aus: „Guck mal.“ Ihre Hände zittern noch eine Minute später. Unter der Zirkuskuppel hatte sie am Trapez geturnt – so schön und so waghalsig, dass die anderen Schulkinder innehielten, zu ihr hochschauten und „Uuuuuuh“ riefen. 177 Schelmenholz-Schüler üben eine Zirkusgala ein.

Am Freitag wird es etwas zum Staunen geben. Zwei Galavorstellungen bereiten die Schüler zusammen mit den Profis vom Circus Piccolo vor, und in zwei Gruppen trainieren sie auch. Immer etwa 90 Schelmenholz-Schüler sitzen in den Klassenzimmern und lernen, und die anderen 90 üben Zirkusnummern. Aber die Einteilung ist gerecht. Alle Kinder kommen gleich lange dran in der Manege. „Ich erlebe die Kinder nie so konzentriert wie im Zirkus“, erzählt Schulleiterin Valerie Seiler. Schön wär’s, wenn man diese Konzentration hinterher auf Mathe und Deutsch übertragen könnte. Aber immerhin: Schüler beweisen Konzentrationsfähigkeit und den Willen, zu üben, an sich zu arbeiten. Giuliano, zum Beispiel, jongliert mit Tennisbällen. Sieben Durchgänge schafft er am Stück. „So wie er übt und wie er dranbleibt, wird er am Freitag eine Jongliernummer zeigen können“, vermutet Tana vom Zirkus Piccolo. „Du musst höher werfen, damit du mehr Zeit hast, bis der Ball wieder runterfällt.“ Giuliano darf zwei Bälle mit nach Hause nehmen, um am Nachmittag weiterzuüben.

Er hatte sich vorher im Zirkuszelt wie einige andere fürs Jonglieren gemeldet. Andere werden Clowns, wieder andere machen Bodenturnen, und über ein Dutzend Kinder haben sich fürs schwindelerregende Trapez entschieden.

Am Trapez schweben sie über den Köpfen der anderen. Aber bevor sie oben sind, blicken sie vom Boden hoch und denken: „Das ist sehr weit oben.“ Am schönsten ist es zu zweit am Trapez. „Wenn dann jemand sagt, dass sie zusammen mit mir hochgeht an den Seilen, dann freut man sich sehr“, sagt Leona. Fijalba, die größer ist als sie, hat das zu ihr gesagt, und sie werden zusammen turnen, Leona wird sich auf die Schultern von Fijalba stellen. Die beiden freuen sich aufeinander, es entsteht eine Freundschaft oder sie bewährt sich und wächst. So ein Circus in der Schule ist ja nie bloß Tralala. Er hat bei allem Spaß und Spiel viele pädagogische Effekte, lehrt Selbstvertrauen und Vertrauen, schweißt Schüler zusammen, fördert Leistungsbereitschaft auf spielerische Art.

Man zittert wirklich dort oben auf dem Trapez

Eltern der Schelmenholzschule hatten diesen Zirkus für ihre Kinder gewünscht. Rektorin Seiler und die Lehrerschaft zogen mit, die Stadt half, vor allem aus der Bauverwaltung kam viele Hilfe, und so steckt jetzt eine ganze Schule eine Woche lang im Zirkusfieber. Schüler holen das Letzte aus sich heraus, gehen an Grenzen ihrer Kräfte. „Man zittert wirklich dort oben auf dem Trapez“, erzählt Mathilda, „und man denkt: Ich will doch meine Partnerin nicht runterfallen lassen.“ Partnerin Emily war am Anfang auch ganz zittrig, aber sie sagt: „Ich habe schon Vertrauen in sie. Wenn sie sagt, dass sie mich halten kann, dann macht sie das auch. Wir kennen uns schon lange.“ Die Kinder haben einen Profi-Akrobaten an ihrer Seite: Zirkusdirektor Alexander Riedesel steht unter dem Trapez, verfolgt alle Griffe der Kinder und gibt kleine Anweisungen, was jetzt zu machen ist.

Neben dem Trapez baut sich eine andere Nummer auf: Ein Kind steigt auf eine metergroße Kugel, dreht zwei Zauberteller und balanciert sie auf zwei Stäben. Die Kugel darf nicht rollen, die Teller dürfen das Kreisen nicht lassen und die Stäbe dürfen nicht wackeln. Das alles geht gut. Am heutigen Freitag in der Galavorstellung wird es dies und einiges mehr zu bestaunen geben.

Zwei Vorstellungen

Zwei Vorstellungen geben die Kinder vom Schelmenholz am Freitag, aber die allermeisten Plätze sind nach Auskunft der Zirkusdirektorin Monika Riedesel schon verkauft.

Die Schule finanziert das Zirkusprojekt über die Eintrittsgelder, die Einnahmen aus der Bewirtung und über Zuschüsse vom Schulförderverein und von der Elternschaft.

Tatkräftige Unterstützung bekommt das Projekt von der Stadt.