Winnenden

Ideen für den Rettungsdienst prämiert: Steiger-Stiftung vergibt „Zukunftspreis“

Preisträger Forum Rettungsdienst - Foto N. Basse; Bildrechte Björn Steiger Stiftung
Preisübergabe „Zukunftspreis Rettungsdienst“ der Björn Steiger Stiftung in Darmstadt  (vlnr): Marcel Neumann, Philipp Köhler (DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH; Mainz); Christian Größl, Sascha Ennenbach (FERNO Transportgeräte GmbH, Troisdorf); Nicole Steiger (Björn Steiger Stiftung, Winnenden); Meike Haagmans, Lynn-Marie Zapp (Haagmans & Zapp GbR littleplan, Düsseldorf); Eugen Latka, Dr. Gerrit Janssen (Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld).

Die Björn-Steiger-Stiftung hat in diesem Jahr erstmals ihren „Zukunftspreis Rettungsdienst“ verliehen. Preisträger sind Unternehmen aus allen Bereichen der rettungsdienstlichen und notfallmedizinischen Versorgung, die mit wegweisenden Ideen und Entwicklungen zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland beigetragen haben. Der mit jeweils 2000 Euro dotierte Preis wurde in vier Kategorien („Personal“, „Technik“, „Einsatzablauf“, „Forschung“) verliehen und soll in Zukunft alle zwei Jahre ausgeschrieben werden. Die Auszeichnungen wurden in Darmstadt anlässlich der Sitzung des „Forums Rettungsdienst“ der Björn-Steiger-Stiftung an die ersten Preisträger übergeben, und zwar von Nicole Steiger, der Schwester des Stiftungspräsidenten Pierre Enric Steiger. Die Entscheidung über die Preisvergabe war im Juni 2021 erfolgt.

„Ich freue mich, dass wir bei der Vergabe unseres Zukunftspreises mehrere frische, wegweisende Ideen auszeichnen können“, betonte Nicole Steiger, Koordinatorin des „Forums Rettungsdienst“ in der Björn-Steiger-Stiftung, beim Treffen mit den Preisträgern.

Preisträger in der Kategorie „Personal“: Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld - In dieser Kategorie konnte das Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen und Eugen Latka zur kurzfristigen Weiterqualifikation von rettungsdienstlichem und medizinischem Personal zum Einsatz auf Intensivstationen und in Notaufnahmen die Jury überzeugen. Der Bielefelder Mediziner und sein interdisziplinäres Team entwickelten gemeinsam mit dem Studieninstitut Westfalen-Lippe ein Weiterbildungskonzept unter den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie.

Kategorie „Forschung“: Projekt „MANV3D“ der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH - ausgezeichnet wurde der DRK-Rettungsdienst für die Entwicklung von virtuellen Trainingsszenarien zur schnellen Orientierung der Rettungskräfte in verschiedenen Umgebungen bei Großschadensereignissen. Mit Hilfe von 3-D-Modellen können Planübungen für jeden denkbaren Einsatzort bearbeitet und die Daten für die Einsatzplanung, Lageerkundung oder auch Ausbildung genutzt werden.

Kategorie „Technik“: „Intraxx“-System der Firma Ferno Transportgeräte GmbH, Troisdorf - In der Kategorie Technik konnte sich das System Intraxx der Ferno Transportgeräte GmbH aus Troisdorf durchsetzen. Das System dient der Unterbringung loser Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug und erlaubt dem Rettungsdienstpersonal, in sitzender und angegurteter Position zu arbeiten. Damit reduziert sich das Verletzungsrisiko bei einem Unfall oder plötzlichen Brems- oder Ausweichmanövern während der Einsatzfahrt.

Kategorie „Einsatzablauf“: Projekt „Erste Hilfe im Handumdrehen / Kinderzimmer“ - Das Projekt von Lynn Marie Zapp und Meike Haagmans platziert das Thema Erste Hilfe mitten im Familienalltag. Die von ihnen entworfenen Erste-Hilfe-Poster zeigen die wichtigsten Maßnahmen und Rufnummern bei Notfällen. Dennoch heben sich die Poster im Design von klassischen medizinischen Postern ab und finden so den Weg an die Wände von Kinderzimmern.

Die Björn-Steiger-Stiftung hat in diesem Jahr erstmals ihren „Zukunftspreis Rettungsdienst“ verliehen. Preisträger sind Unternehmen aus allen Bereichen der rettungsdienstlichen und notfallmedizinischen Versorgung, die mit wegweisenden Ideen und Entwicklungen zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland beigetragen haben. Der mit jeweils 2000 Euro dotierte Preis wurde in vier Kategorien („Personal“, „Technik“, „Einsatzablauf“, „Forschung“) verliehen und soll in Zukunft alle zwei Jahre

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