Winnenden

Jürgen Haas (Rudersberg) einstimmig zum zweiten Winnender Bürgermeister gewählt

Jürgen Haas
Jürgen Haas. © Benjamin Büttner

„Ich war schon ein bisschen nervös“, gestand Jürgen Haas, „dass ich alle Stimmen bekommen habe, freut mich ganz arg. Toll.“ 17 im Saal anwesende Gemeinderäte wählten den 55-Jährigen zum Bürgermeister. Wer pandemiebedingt online an der Sitzung teilnimmt, ist nicht wahlberechtigt.

Vom 1. April an führt der bisherige Dezernent und Lebenszeitbeamte dann diesen Titel und ist Bürgermeister Norbert Sailer gleichgestellt. Er ist hauptamtlicher Vertreter von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und muss sich in acht Jahren wieder zur Wahl stellen. Auch bekommt er neue Ressorts, für die er künftig zuständig ist. Die gesamte neue Ordnung hat der Gemeinderat im November mit der neuen Bürgermeisterstelle beschlossen: Haas ist somit weiterhin Chef des Dezernats, zu dem Finanzverwaltung, Amt für öffentliche Ordnung und Feuerwehrwesen gehören. Er gibt aber das Amt für Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr an OB Holzwarth ab und bekommt das Amt für Familien und Jugend sowie das Amt für Senioren, Soziales und Integration dazu.

„Winnenden ist mir ans Herz gewachsen“

Einen Mitbewerber nach öffentlicher Kandidatensuche gab es nicht. Dies und auch das eindeutige Wahlergebnis durch den Gemeinderat stellt eine Anerkennung der bisherigen Leistungen von Jürgen Haas dar. Dieser war 15 Jahre Kämmerer in Rudersberg, scheiterte aber mit seiner Kandidatur fürs dortige Bürgermeisteramt und wechselte 2007 als Amtsleiter in die Kämmerei nach Winnenden. 2014 wurde ihm die Verantwortung für ein Dezernat übertragen. „Winnenden ist mir ans Herz gewachsen“, sagte Haas. Nach wie vor lebt er mit seiner Frau in Rudersberg, die drei Kinder sind erwachsen. Er treibt in seiner Freizeit gerne Sport, geht joggen, wandert, fährt Ski. In der Kirchengemeinde ist er engagiert und eine „kleine Leidenschaft“ hegt er für den VfB.

„Ich war schon ein bisschen nervös“, gestand Jürgen Haas, „dass ich alle Stimmen bekommen habe, freut mich ganz arg. Toll.“ 17 im Saal anwesende Gemeinderäte wählten den 55-Jährigen zum Bürgermeister. Wer pandemiebedingt online an der Sitzung teilnimmt, ist nicht wahlberechtigt.

Vom 1. April an führt der bisherige Dezernent und Lebenszeitbeamte dann diesen Titel und ist Bürgermeister Norbert Sailer gleichgestellt. Er ist hauptamtlicher Vertreter von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth

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