Winnenden

Jessica Lenz

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Jessica Lenz bei der Jubiläumskirche. © Habermann/ZVW

Winnenden. Für andere zu sprechen, Botschafterin einer Gruppe zu sein, ist für die 21-jährige Jessica Lenz ganz normal und viel geübt. Jetzt sagt sie: „Ich fänd’s schön, Botschafterin der Stadt zu sein.“

Vor zwei Jahren war sie für sieben Monate in Neuseeland, deshalb konnte sie nicht fürs Mädle kandidieren, obwohl sie damals schon stark interessiert war. Diesmal steht ihr nichts im Weg, auch für die nächsten beiden Jahre nicht. Also hat sie ihre Kandidatur angemeldet.

Jessica Lenz ist in Hertmannsweiler aufgewachsen, ging in Winnenden zur Realschule und dann zur Schule beim Jakobsweg, lernte Gebärdensprache und machte das Abitur.

Inzwischen lernt sie Bankkaufrau bei der Kreissparkasse und arbeitet dort auch in der Ausbildungsvertretung, genaugenommen ist sie die Vorsitzende dieser Vertretung im Landkreis.

Solche Ämter kommen öfter auf sie zu, und sie nimmt sie an. Vier Jahre lang war sie im Winnender Jugendgemeinderat, drei Jahre lang Schülersprecherin – natürlich gewinnt sie mit diesen Aufgaben viel Erfahrung im Sprechen vor vielen Leuten.

Eine Chance, die Stadt von einer anderen Seite her kennenzulernen

Bei der Mädleswahl ist ihr wichtig, dass es ein Amt für Winnenden ist. „Das interessiert mich viel mehr als eine Show für ein anonymes Fernsehpublikum.“ Jessica mag Winnenden, mag es, durch die Weinberge zu spazieren, und auf die Stadt zu blicken, mag die Jugendkneipen von Glückskind bis Bamboolounge und Schwabenalm und strebt das Amt des Winnender Mädle an: „Es wäre eine Chance, die Stadt von einer anderen Seite her kennenzulernen.“ 

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