Winnenden

Jetzt gilt: Maskenpflicht in der Winnender Fußgängerzone

Maskenpflicht aufgehoben
Neue Corona-Lage: Ab sofort gilt eine Maskenpflicht in der gesamten Winnender Fußgängerzone und natürlich erst recht beim Wochenmarkt. (Archivfoto) © Palmizi

Die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus sind so hoch, dass das Land Baden-Würrtemberg am Samstag (17.10.) die „Pandemiestufe 3“ ausgerufen hat. Die verschärften Regeln gelten ab Montag, und auch der Rems-Murr-Kreis hat übers Wochenende Dinge geregelt, die in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Die Maßnahmen des Rems-Murr-Kreises gelten bereits seit Sonntag (18.10.). Der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth informiert am Sonntag (18.10.), was daraus speziell für Winnenden folgt: Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen wird vom Landkreis auf allen Märkten, bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und auch im Freien mit mehr als zehn Personen sowie in allen beengten Situationen vorgeschrieben. Außerdem in so genannten Verdichtungszonen, also in Bereichen, wo der Mindestabstand in der Regel nicht eingehalten werden kann. Diese werden von den Städten und Gemeinden durch entsprechenden Aushang vor Ort definiert.

Die Stadt Winnenden benennt die Fußgängerzone in der Innenstadt als Verdichtungsbereich, in dem ab sofort eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Der entsprechende Aushang erfolgt am Montag (19.10.). Weitere stark frequentierte öffentliche Bereiche können nach Bedarf als Verdichtungsbereich definiert werden.

Für den Schulbereich gilt die Maskenpflicht ebenfalls durch eine neue Fassung der „Corona-Verordnung Schule“ ab Montag, 19. Oktober, nun auch im Unterricht ab Klasse 5.

Holzwarth bittet Bevölkerung um Beachtung der Maßnahmen

Und weiter: Private Feiern sind auf zehn Personen begrenzt; bei maximal zwei Haushalten darf diese Zahl jedoch überschritten werden. Auch ist eine Sperrstunde ab 23 Uhr in der Gastronomie vorgesehen. Veranstaltungen werden zahlenmäßig noch stärker begrenzt.

„Alle diese Maßnahmen haben das Ziel, uns alle, besonders aber diejenigen Menschen mit einer gesundheitlichen Gefährdung, vor einer Infektion zu schützen. Sie sollen auch das erneute Herunterfahren der Wirtschaft sowie des Bildungs- und Betreuungssystems verhindern“ betonte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth in einer ersten Stellungnahme. Er bittet die Bevölkerung um die Beachtung der Maßnahmen und jeden Einzelnen um die nun noch mehr notwendige Vorsicht und Zurückhaltung, damit es gelingt, die Infektionszahlen wieder einzudämmen.

Hingegen wurde das Beherbergungsverbot für Hotelgäste aus Risikogebieten vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim bereits am 15. Oktober verworfen.