Winnenden

Jugendgemeinderat Winnenden: Wahl beginnt, das sind die 21 Kandidaten

Jugendjubiläum
Die Jugendgemeinderatswahl steht bevor, der Nachwuchs kann sich noch bis 25. Januar 2022 bewerben. Symbolfoto. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Online-Wahl zum 14. Jugendgemeinderat Winnenden beginnt nun definitiv am Freitag, 4. Februar, und endet am 21. Februar. Der Start war verschoben worden, weil sich bis zum ersten Stichtag nur 16 Bewerber gemeldet hatten, gerade so viele, wie das Gremium Sitze hat.

In Winnenden sind nun 1869 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 19 Jahren berechtigt, ihre offiziellen Vertreter zu bestimmen. Die Briefe mit dem Code, der die Wähler zur virtuellen Stimmabgabe im Internet unter www.jgr.winnenden.de berechtigt, sollte am Donnerstag jeder bekommen haben, der seinen Hauptwohnsitz in Winnenden hat. „Wer nichts bekommen hat, kann sich bei mir bis 18. Februar melden“, so Franz Stagel, der im Rathaus für den Jugendgemeinderat zuständig ist (Telefon 0 71 95/1 31 06, E-Mail franz.stagel@winnenden.de).

16 werden gewählt, die anderen sind potenzielle Nachrücker

Zur Wahl stellen sich nach der Verlängerung der Bewerbungsfrist nun 21 junge Winnender. Die Wähler haben zusätzlich die Möglichkeit, den Namen eines weiteren Jugendlichen aufzuschreiben und ihn oder sie zu wählen. „Wir hatten einmal den Fall, dass jemand, der nicht kandidiert, aber die Wählbarkeitskriterien erfüllt hatte, drei oder vier Stimmen bekam und im Lauf der Amtszeit sogar für einen ausscheidenden Jugendgemeinderat nachgerückt ist“, erinnert sich Franz Stagel.

Die 16 Bewerber mit den meisten Stimmen werden dann den bisherigen Jugendgemeinderat ablösen und die nächsten zwei Jahre im Amt sein. Es sei denn, sie ziehen wegen Ausbildung, Studium oder eines Auslandsjahres aus Winnenden weg. Dann rückt derjenige nach, der bei der Wahl auf Platz 17 gelandet war.

Ausgewogen: Elf Mädchen und zehn Jungs kandidieren

Elf Mädchen und zehn Jungs haben sich beworben: Lea Koric, Anastasiya Ponomarenko, Ksenia Gelbing, Flora Nasseri, Sasa Ye, Amelia Pichler, Lara Noll, Sofia Dziamski, Viktoria Belimenko, Isabell Frisen, Enola Prescher, Jan-Lucas Müller, Finn-Laurin Schäftlmeier, Frederik Fuchs, Leshao Fuchs, Tim Traunecker, Iakovos Porfyriadis, Paul Spyra, Simon Belogi, Bruno Möller, Finn Bauer. Zwei Jungs wollen ohne ihr Foto in der Bewerberbroschüre kandidieren, alle anderen haben Franz Stagel ein Privatbild geliefert, teils leider mehrere Jahre alt, oder Kontakt zu unserer Zeitung aufgenommen, die das Angebot zum Porträtiertwerden gemacht hat. Die Broschüre wird nächste Woche verteilt. Darin finden sich auch kurze Begründungen der Kandidatinnen und Kandidaten, warum sie Jugendvertreter werden wollen, für was sie sich im Fall ihrer Wahl besonders starkmachen. Darunter finden sich teils schon konkrete Vorschläge. Einer findet, es müsse mehr Möglichkeiten für Schüler geben, sich mittags gesund und ausgewogen zu ernähren. „Trotz Corona möchte ich mich für mehr Treffpunkte und Freizeitangebote für Jugendliche einsetzen und diese wieder in Gang bringen“, schreibt eine Kandidatin. Lust aufs Organisieren der Jugendgemeinderat-Partys bringen mehrere vor. Ein Kandidat schlägt eine Anti-Mobbing-Kampagne und Erste-Hilfe-Kurse vor.

Die Online-Wahl zum 14. Jugendgemeinderat Winnenden beginnt nun definitiv am Freitag, 4. Februar, und endet am 21. Februar. Der Start war verschoben worden, weil sich bis zum ersten Stichtag nur 16 Bewerber gemeldet hatten, gerade so viele, wie das Gremium Sitze hat.

In Winnenden sind nun 1869 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 19 Jahren berechtigt, ihre offiziellen Vertreter zu bestimmen. Die Briefe mit dem Code, der die Wähler zur virtuellen Stimmabgabe im Internet

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