Winnenden

Kärcher-Experte gibt Tipps zum Entfernen von Saharastaub auf dem Auto

SaharastaubCleanpark
Kevin Schrof, Anwendungstechniker bei der Firma Kärcher, erklärt, wie Autofahrer den Saharastaub am besten von ihrem Fahrzeug bekommen. © Gaby Schneider

Genau zwei Wochen ist es her, dass Saharastaub den Himmel über dem Rems-Murr-Kreis rot gefärbt hat, auf Fensterscheiben, Wintergärten und Autos sich bräunliche Ablagerungen festgesetzt haben. In diesen Tagen ist die zweite Staubwolke im Anmarsch. Das bedeutet Hochbetrieb für Autowaschanlagen. „Seit zwei Wochen ist hier extrem viel los“, erzählt Kevin Schrof, Anwendungstechniker der Firma Kärcher, und deutet in Richtung Clean Park an der Marbacher Straße. Teilweise haben sich dort lange Autoschlangen gebildet.

Als Anwendungstechniker kennt Kevin Schrof die Geräte der Firma Kärcher ganz genau. „Ich fahre mit Prototypen raus zu potenziellen Kunden und schaue mir quasi an, wie ein Laie mit dem Gerät umgeht. So können wir oft noch Änderungen vornehmen, bevor ein Gerät in Serie geht“, berichtet er von seiner Arbeit.

Auf gar keinen Fall sollten Autofahrer einen Lappen oder eine Bürste benutzen

Am Dienstagvormittag erklärt der Experte, wie Autofahrer die bräunlichen Saharastaubablagerungen von ihren Fahrzeugen bekommen. Zufällig kommt ein Winnender mit seinem Pkw in die Anlage gefahren. Sein Fahrzeug schimmert noch bräunlich vom Saharastaub Mitte des Monats. „Wenn es gereinigt ist, kommt es direkt in die Garage. Nicht dass es gleich wieder dreckig wird“, fürchtet er.

Damit das Fahrzeug wieder glänzt und der Lack keinen Schaden nimmt, empfiehlt Kärcher-Experte Kevin Schrof, den Saharastaub mit ausreichend Wasser vom Fahrzeug zu waschen. „Egal ob ich es zu Hause oder in der Waschanlage putze. Zu Hause kann beispielsweise auch die Gießkanne verwendet werden.“ Sehr wichtig ist es, dass kein Lappen und keine Bürste benutzt wird. „So kann der Lack Schaden nehmen“, sagt Schrof. Selbst habe er in letzter Zeit einige Personen gesehen, die ihr Fahrzeug trotz allem so geputzt haben.

Am Auto des Kunden aus Winnenden führt Schrof vor, wie das Fahrzeug idealerweise geputzt werden sollte. Zunächst schäumt er die Felgen ein und säubert diese dann mit dem Hochdruckreiniger. „Den Schaum, egal ob auf den Felgen oder auf dem Lack, sollte man etwa ein bis zwei Minuten einwirken lassen. Wenn die Sonne scheint, nicht länger. Sonst kann es Flecken geben“, weiß er und hat direkt einen weiteren Tipp parat. „Beim Einschäumen des Fahrzeuges immer von unten nach oben vorgehen. Idealerweise von Tür zu Tür.“ Beginnt man damit, die obere Hälfte zuerst mit dem Schaum zu behandeln, wäre dieser wieder zerlaufen, ehe man fertig ist.

Mit dem Hochdruckreiniger ausreichend Abstand zum Fahrzeug halten

Im Anschluss spritzt Kevin Schrof das Auto mit dem Hochdruckreiniger sauber. „Wichtig ist ein Abstand von etwa 30 Zentimetern. Wenn ich mit dem Hochdruckreiniger zu nah rangehe, dann besteht die Gefahr, dass sich zum Beispiel Lackplatzer vergrößern.“ Auch hier arbeitet sich der Experte von Autoseite zu Seite durch, jeweils von unten nach oben.

Zum Schluss behandelt er den Lack mit einem Pflegemittel. „Es gibt nichts, was den Saharastaub fernhält, außer eine Garage oder ein Carport. Mit dem Pflegemittel ist es so, dass der Staub beim nächsten Regen besser vom Lack geht“, so Kevin Schrof.

Wer sein Fahrzeug in den kommenden Tagen im Clean Park von Kärcher reinigen möchte, für den hat Schrof noch einen Tipp: „Der Clean Park öffnet bereits um 6 Uhr morgens. Wer vor der Arbeit vorbeikommt, kann Wartezeiten vermeiden.“ Wenn man sich an alle Regeln und Abstände halte, könne man das Fahrzeug nicht zu oft reinigen. „Vorausgesetzt, man verwendet die richtigen Mittel“, sagt Schrof.

Genau zwei Wochen ist es her, dass Saharastaub den Himmel über dem Rems-Murr-Kreis rot gefärbt hat, auf Fensterscheiben, Wintergärten und Autos sich bräunliche Ablagerungen festgesetzt haben. In diesen Tagen ist die zweite Staubwolke im Anmarsch. Das bedeutet Hochbetrieb für Autowaschanlagen. „Seit zwei Wochen ist hier extrem viel los“, erzählt Kevin Schrof, Anwendungstechniker der Firma Kärcher, und deutet in Richtung Clean Park an der Marbacher Straße. Teilweise haben sich dort lange

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper