Winnenden

Kein Kriegsende in Sicht: 40. Friedensgebet für die Ukraine in Winnenden

frieden
Friedensgebet auf dem Marktplatz in Winnenden Anfang März. © Alexandra Palmizi

Vor fast genau acht Monaten, am 24. Februar dieses Jahres, hat Russland unter Führung von Wladimir Putin die Ukraine überfallen. Der Aufschrei in Europa war groß – auch in Winnenden. Wenige Tage nach Kriegsbeginn versammelten sich viele Winnender Christen auf dem Marktplatz, um für den Frieden zu beten. An diesem Dienstag (22.11.) tun sie das bereits zum 40. Mal. 

Das erste Friedensgebet in Winnenden fand am 1. März statt

Es war am 1. März gewesen, als rund 350 Menschen dem Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zum ersten Mal gefolgt waren. Unter ihnen war auch Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, der damals deutliche Worte fand, Putin scharf kritisierte und sich für humanitäre wie militärische Hilfe für die Ukraine aussprach.

Die Hoffnung, die viele damals hegten, der Krieg könnte vielleicht doch ein rasches Ende finden, hat sich zerschlagen. Noch immer wird gekämpft und gestorben. Viele Flüchtlinge aus der Ukraine leben mittlerweile auch in Winnenden, erst kürzlich haben 32 Menschen ihr Notquartier in der Buchenbachhalle bezogen.

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth spricht ein Grußwort

An diesem Dienstag, 22. November, treffen sich die Winnender Christen zum nunmehr 40. Friedensgebet, das, wie Pfarrer Thomas Mozer Anfang März sagte, immer auch „Demonstrationscharakter“ hat, ein Protest ist gegen einen „sinnlosen Krieg“. Los geht's um 18 Uhr auf dem Marktplatz. Für die Stadt wird, wie schon vor acht Monaten, Oberbürgermeister Holzwarth ein Grußwort sprechen.

Vor fast genau acht Monaten, am 24. Februar dieses Jahres, hat Russland unter Führung von Wladimir Putin die Ukraine überfallen. Der Aufschrei in Europa war groß – auch in Winnenden. Wenige Tage nach Kriegsbeginn versammelten sich viele Winnender Christen auf dem Marktplatz, um für den Frieden zu beten. An diesem Dienstag (22.11.) tun sie das bereits zum 40. Mal. 

{element}

Das erste Friedensgebet in Winnenden fand am 1. März statt

Es war am 1. März gewesen, als rund 350

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper