Winnenden

Kein Wassermangel trotz Dürre

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Symbolbild. © Leonie Kuhn

Winnenden. Nach einer kleinen Temperatur-Abkühlung soll’s wieder eine Weile 30 Grad geben und weiterhin kaum regnen. Der Natur sieht man inzwischen die langanhaltende Trockenheit deutlich an. Und wie sieht’s mit dem Wasservorrat aus?

„Am Wasser kann, muss aber nicht gespart werden“, sagt Stefan Schwarz, Geschäftsführer der Stadtwerke Winnenden auf Nachfrage unserer Zeitung.

Grundwasserspiegel konstant

Als Chef der Tochter-GmbH der Stadt Winnenden freut er sich über den hohen Absatz und den monetären Umsatz, den das neu erbaute Wasserwerk bereits nach wenigen Monaten liefern kann. „Es läuft fast 24 Stunden durch und fördert Wasser aus dem Tiefbrunnen Schwaikheimer Straße in den Hochbehälter. Die Dürre ist sozusagen Wasser auf unsere Mühlen.“

Noch etwas Positives gibt es aus dem neuen Wasserwerk zu melden: „Wir nutzen damit fast doppelt so viel Wasser aus dem Brunnen als früher. Der Grundwasserspiegel ist dadurch aber nicht gesunken.“ Diese Unsicherheit habe es im Vorfeld gegeben. Ganz sicher ist der konstante Grundwasserspiegel aber noch nicht, das Wasserwerk ist ja erst diesen Mai in Betrieb gegangen.

Reserve bei der NOW

Die Winnender Kunden brauchen sich aber in keinem Fall Sorgen um ihre Wasserlieferung zu machen: „Wir haben immer das Wasser des NOW, des Zweckverbands Nordostwürttembergischer Wasserversorgung, in Reserve. Und von dort haben wir noch keinerlei Information erhalten, dass er an Grenzen käme“, sagt Stefan Schwarz.

Das nächste Projekt ist der Bau eines zweiten neuen Wasserwerks in Birkmannsweiler. „Es sieht gut aus, dass der vierte untersuchte Standort auch der sein wird, an dem wir es realisieren können.“ Wenn alle Gutachten vorliegen, werden die Stadtwerke Winnenden einen Bauantrag einreichen, aber mit dem Bau wahrscheinlich erst Mitte 2019 beginnen können.