Winnenden

Klagen über kaltes Wasser im Mineralfreibad Höfen

Mineralfreibad
Das Mineralfreibad Höfen. © ALEXANDRA PALMIZI

„Die Wassertemperatur im Mineralfreibad Höfen schwankt stark - mal ist es kälter und mal wärmer“, beschwert sich Helmut Brodmann bei der Winnender Zeitung und mit gleicher Mail bei Bäderleiter Sascha Seitz. Der Mann unterstellt eine manuelle Regelung statt Automatik. „Im Internet wird mit einem geheizten Mineralfreibad geworben. Ich wünsche mir eine konstante Wassertemperatur von mindestens 24 Grad Celsius.“

Leserbriefschreiberin Anni Jillek (erschienen am 28. Juli) glaubt gar, das Höfener Bädle sei gänzlich ohne Heizung. Sie könne das Bad einerseits nicht nutzen, weil das Wasser so kalt sei, andererseits mag sie es nicht, um die Mittagszeit zu schwimmen, da sei es ihr zu heiß, und außerdem bräuchten Senioren ihren Mittagsschlaf. Das kleine Bad öffnet wegen Personalknappheit in der Pandemie von 12.30 bis 19.30 Uhr, so Seitz, aber nur bei Badewetter. Das sei mit dem Förderverein und dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Winnenden abgesprochen, es seien die Stunden, in denen früher die meisten Besucher kamen. Wer früh und verlässlich schwimmen wolle, müsse ins Wunnebad gehen.

In dieser frostig-kritischen Atmosphäre versucht Sascha Seitz, zumindest mit einer raschen Antwort an Brodmann die Wogen der Emotionen zu glätten. „In die Badewasseraufbereitung wurde eine neue Regelung eingebaut, diese funktioniert auch. Da wir aber ein Leck in der Rohrleitung haben, dieses jedoch nicht in der Saison repariert werden kann, müssen wir ständig Frischwasser zuführen, und deswegen sind die Temperaturen so unterschiedlich.“

Das Verständnis des Mannes zu gewinnen gelingt Seitz damit allerdings nicht, wie der Beschwerdeführer Brodmann prompt per erneute Mail wissen lässt: „Die Undichtigkeit einer Leitung oder des Beckens war schon in der letzten Saison bekannt. Es wäre also genügend Zeit gewesen, um den Schaden in der sowieso verlängerten Winterpause zu beheben.“

Unsere Zeitung hakt nach, kann damit aber auch keine schnellere Verbesserung bewirken. „Wir haben zwei Tage vor Eröffnung festgestellt, dass in der Zuleitung ein Leck sein muss“, sagt Seitz. „Dadurch müssen wir viel mehr Frischwasser als üblich zuführen. Und das hat nun einmal nur 12 bis 13 Grad Celsius.“ Normal seien 30 Liter Frischwasser pro Badegast. Die kleine Gastherme laufe durchgehend, aber sie werde seit Wochen eben auch nur spärlich von der Sonne unterstützt, bei wolkenbedecktem Himmel oder gar an Regentagen gar nicht. Immerhin gibt es einen Reparaturtermin für das Leck: „Sobald das Bad Mitte September zumacht.“

Weitere Kritikpunkte Brodmanns entkräftet Sascha Seitz. Die Silikonfugen werden alle zwei Jahre erneuert, „Leider hat dieser Bereich keine Lüftung und es entsteht spätestens nach drei Tagen wieder Schimmel.“ Die schwarzen Punkte im Silikon seien aber nicht gesundheitsschädlich.

Und dann war noch das Duschwasser oft schnell kalt, klagt Brodmann. „Es gab ein Einstellungsproblem bei der nagelneuen Therme“, gibt Sascha Seitz zu, „sie müsste aber jetzt funktionieren.“

„Die Wassertemperatur im Mineralfreibad Höfen schwankt stark - mal ist es kälter und mal wärmer“, beschwert sich Helmut Brodmann bei der Winnender Zeitung und mit gleicher Mail bei Bäderleiter Sascha Seitz. Der Mann unterstellt eine manuelle Regelung statt Automatik. „Im Internet wird mit einem geheizten Mineralfreibad geworben. Ich wünsche mir eine konstante Wassertemperatur von mindestens 24 Grad Celsius.“

Leserbriefschreiberin Anni Jillek (erschienen am 28. Juli) glaubt gar, das

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