Winnenden

Kommentar: Die Stolperstellen im Winnender Pflaster sind finanzielle Zeitbomben

Stolperfalle
Unscheinbare Stolperstelle: Die Kante zwischen Pflaster des Marktplatzes und ebenem Belag der Marktstraße hat es in sich. © Benjamin Büttner

Die Recherche während des Winnender Wochenmarkts offenbart: Der alte Pflasterbelag ist für die Stadt eine finanzielle Zeitbombe. Denn würde nur ein Passant, der wegen der Steine gestürzt ist und sich schwer verletzt hat, die Stadt erfolgreich verklagen, wird’s teuer.

Gerade deshalb kontrolliert der Vollzugsdienst ja regelmäßig selbst den Belag. Das und das Ausbessern sowie das jährliche Einsanden der Pflasterfugen kosten wiederum Geld, weshalb es auch deshalb besser wäre, die Beläge in der ganzen Fußgängerzone einzuebnen. Nun ist nur noch eine clevere Lösung gefragt, wie man dies in sinnvollen Etappen bewerkstelligen könnte.

Da die Fernwärme nun im Besitz der Stadtwerke Winnenden und somit der Stadt ist und immer weiter ausgebaut wird, entsteht vielleicht sogar hier und da wieder ein ähnlicher Synergieeffekt wie 2016, als die Wasserleitungen in der Marktstraße erneuert wurden: Nach dem Buddeln in die Tiefe kommt obendrauf der neue Belag, die Kosten werden geteilt.

Die Stadt sollte nun endlich einen Plan machen, wann welche Seitenstraße an der Reihe ist – und auch den Belag des Marktplatzes erneut auf den Prüfstand stellen.

Die Recherche während des Winnender Wochenmarkts offenbart: Der alte Pflasterbelag ist für die Stadt eine finanzielle Zeitbombe. Denn würde nur ein Passant, der wegen der Steine gestürzt ist und sich schwer verletzt hat, die Stadt erfolgreich verklagen, wird’s teuer.

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Gerade deshalb kontrolliert der Vollzugsdienst ja regelmäßig selbst den Belag. Das und das Ausbessern sowie das jährliche Einsanden der Pflasterfugen kosten wiederum Geld, weshalb es auch deshalb besser wäre,

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