Winnenden

Konzerttage Winnenden 2022 unter Corona-Bedingungen: Was die Besucher erwartet

Neujahrsempfang Winnenden
Das städtische Blasorchester gab beim Neujahrsempfang einen Vorgeschmack auf die Konzerttage, die am Samstag beginnen. © Benjamin Büttner

Die Konzerttage Winnenden beginnen am Samstag. Das ist in Zeiten neuer Rekordwerte bei den Corona-Infektionszahlen keine Selbstverständlichkeit. „Wir haben die definitive Entscheidung sehr weit herausgezögert“, gibt Kulturamtsleiterin und Mitorganisatorin Sybille Mack zu. Erst nach den Weihnachtsferien stand fest: Winnenden zieht’s durch. Umso größer ist jetzt die Vorfreude darauf, den Menschen in der Stadt ein hochwertiges kulturelles Angebot machen zu können. Die müssen sich allerdings auf Konzerte unter Pandemiebedingungen einstellen, sprich: Maske, Kontrollen von Impf- und Testnachweis und höchstens zur Hälfte besetzte Veranstaltungssäle.

„Der Karten-Vorverkauf ist sehr zögerlich angelaufen.“

Eigentlich hätten die Konzerttage im vergangenen Jahr stattfinden sollen, aber „da wäre es definitiv nicht gegangen“, erinnert sich Sybille Mack. Im Frühjahr 2021, kaum jemand war gegen das Coronavirus geimpft, galten besonders strenge Regeln. Ein Jahr später sind die Menschen aber noch immer zurückhaltend, auch angesichts massiv steigender Fallzahlen: „Der Karten-Vorverkauf ist sehr zögerlich angelaufen. Wir sind im November gestartet. Man kann es den Menschen nicht verübeln, dass sie vorsichtig sind. Aber es zieht jetzt langsam an.“

Obwohl die Winnender maximal 50 Prozent der verfügbaren Plätze bei den Konzerten belegen werden, sind noch viele Karten verfügbar (zu den Tickets hier entlang), unter anderem für den großen Abschluss am Samstag, 5. Februar, mit dem eigens zusammengestellten Festivalorchester Winnenden, das „Mozart Pur“ präsentieren wird (Beginn: 19 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle). Ob an diesem Abend dann auf eine erfolgreiche Konzertwoche zurückgeblickt werden kann?

Sybille Mack ist zuversichtlich. Die Stadt hat in den vergangenen Wochen und Monaten einige Veranstaltungen unter Pandemie-Bedingungen abgehalten: „Unsere Besucher sind schon geübt“, sagt sie. Das gilt im Umkehrschluss auch für die Organisatorinnen. Tanja Trefz, Sachgebietsleiterin Kultur bei der Stadt Winnenden, berichtet, dass für diese besonderen Konzerttage deutlich mehr Personal benötigt wird als in der Vergangenheit. Am Eingang werden zunächst Ausweis, Impfnachweis und gegebenenfalls Testnachweis überprüft – es gilt die 2G-plus-Regel. An einer zweiten Station wird gecheckt, ob die Gäste eingecheckt sind, sich also zur Kontaktnachverfolgung registriert haben. Und an Station drei finden dann die Ticketkontrolle beziehungsweise die Ausgabe der reservierten Karten und der Abendkassenverkauf statt. „Damit wollen wir die Eingangskontrollen etwas entzerren“, sagt Tanja Trefz.

Ein ungewohntes, aber dafür sicheres Konzerterlebnis

Auf eine Garderobe hingegen wird – Stichwort: Personal – verzichtet, zwischen den Menschengrüppchen, die sich gemeinsam Tickets gekauft haben, werden im Konzertsaal ja sowieso Plätze frei gelassen, damit der Abstand gewahrt wird, da lassen sich im Zweifel die Jacken ablegen. Die FFP2-Maske aber nicht, die bleibt über Mund und Nase, das ganze Konzert über. Immerhin den Künstlern, die von dieser Pflicht befreit sein werden, darf das Publikum ins Gesicht schauen. Auch wird es kein Essen geben, wohl aber eine Getränkebewirtung.

„Es ist schon ein anderes Konzerterlebnis als ohne Corona“, sagt Sybille Mack. Aber dafür, da sind sich die beiden Frauen von der Stadtverwaltung sicher, ist es auch ein sicheres Konzerterlebnis. Anders als bei den zuletzt abgesagten Großveranstaltungen Weihnachtsmarkt und Citytreff 2021 ließen sich die Besucherströme in einer Halle gut steuern, sagt Tanja Trefz, die erfahren ist in der Organisation solcher Events. Das habe letztlich auch den Ausschlag dafür gegeben, die Konzerttage stattfinden zu lassen.

Die Musiknacht ist der Pandemie zum Opfer gefallen

Schade ist’s natürlich um die Musiknacht in den Kneipen, die nach aktueller Coronalage (zumal mit früher Sperrstunde) nicht umsetzbar ist, um Konzerte in Pflegeheimen, die vermutlich nicht stattfinden können, und um die Spontanität, die verlorengeht, wenn man sich auch für die „Wandelkonzerte“, die vormittags in den Kirchen stattfinden werden, im Vorfeld Tickets besorgen muss.

Die gibt’s in Winnenden im „iPunkt“ der Stadtwerke im Rathaus, in der Stadtbücherei und im Derpart-Reisebüro Pflüger sowie auf der Homepage der Konzerttage Winnenden.

„Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Künstler gesund bleiben“, sagt Sybille Mack. „Wir sind gut vorbereitet und freuen uns riesig, dass es losgeht.“

Die Konzerttage Winnenden beginnen am Samstag. Das ist in Zeiten neuer Rekordwerte bei den Corona-Infektionszahlen keine Selbstverständlichkeit. „Wir haben die definitive Entscheidung sehr weit herausgezögert“, gibt Kulturamtsleiterin und Mitorganisatorin Sybille Mack zu. Erst nach den Weihnachtsferien stand fest: Winnenden zieht’s durch. Umso größer ist jetzt die Vorfreude darauf, den Menschen in der Stadt ein hochwertiges kulturelles Angebot machen zu können. Die müssen sich allerdings auf

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper