Winnenden

Kornbeck-Ausstellung in Münsingen eröffnet

Julius Kornbeck
Julius Kornbeck. © Stadtarchiv

Im Albmaler Museum in Münsingen hat eine Sonderausstellung mit Bildern des Winnender Künstlers Julius Kornbeck eröffnet. Auch 22 Bilder des Künstlers aus dem Magazin des Stadtarchivs Winnenden sind zu sehen.

Das Albmaler Museum befindet sich in einer denkmalgeschützten, ehemaligen Offiziersunterkunft im Alten Lager in Münsingen. Es wurde 2016 auf Initiative des Reutlinger Rechtsanwalts und Kunstsammlers Martin Rath gegründet.

Regionalität als Leitgedanke

Leitgedanke des Museums ist es, mit Hilfe der Kunst die regionale Identität zu erhalten und die kulturelle Entwicklung anschaulich zu machen. Das berichtet Stadtarchivarin Michaela Couzinet-Weber.

Julius Kornbeck war für Martin Rath kein Unbekannter. Bereits seit der Eröffnung des Albmaler Museums können in der Dauerausstellung einige Gemälde des gebürtigen Winnenders bewundert werden.

Im Herbst 2020 entdeckte Rath dann im Internet die vom Stadtarchiv erarbeitete virtuelle Kornbeck-Präsentation samt Begleitvideo. Beides weckte sein Interesse, und er fragte bei Archivarin Michaela Couzinet-Weber an, ob es möglich wäre, einmal gemeinsam eine Sonderausstellung in Münsingen durchzuführen. Damals nahm gerade die zweite Welle der Corona-Pandemie Fahrt auf, weshalb an eine zeitnahe Realisierung nicht zu denken war.

Stadtarchivarin zu Gast in Münsingen

Fortgesetzt wurde der Kontakt im Herbst 2021. Stadtarchivarin Couzinet-Weber fuhr nach Münsingen, um sich einen Eindruck vom Museumsgebäude und der darin gezeigten Kunst zu verschaffen. Im Gegenzug kam Geschäftsleiter Martin Rath nach Winnenden und besichtigte die im Archivmagazin vorhandenen Werke Kornbecks. Begeistert traf er schon eine erste Auswahl.

Ende März schließlich holten der Kunstsammler und sein Bruder, Thomas Rath, insgesamt 22 Bilder ab und brachten sie nach Münsingen.

Ein Querschnitt der Werke

Die Gemälde stellen einen Querschnitt aus Julius Kornbecks Schaffen dar. Unter den Motiven sind zum Beispiel Ernteszenen, Skizzen mit Rindern, ein Schäfer mit seiner Herde, ein Bauernhaus oder Ansichten von Nürtingen und Oberensingen mit der umgebenden Landschaft.

Oberensingen war zwischen 1885 und 1920 der Lebensmittelpunkt von Kornbeck und seiner Ehefrau Josephine, die aus dem Rheinland stammte.

Bis 26. Juni zu besichtigen

Das Albmaler Museum liegt auf dem Gelände des früheren Truppenübungsplatzes Münsingen, mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Bis zum 26. Juni 2022 soll die Sonderausstellung „Julius Kornbeck“ dauern. Neben den Werken aus der Kunstsammlung der Stadt Winnenden werden auch Bilder anderer Provenienz präsentiert.

Wer Fragen hat oder Unterlagen zur Geschichte Winnendens und seiner Teilorte abgeben möchte, kann sich an das Archiv unter Telefon 07195/13-46100 oder per E-Mail an stadtarchiv@winnenden.de wenden.

Im Albmaler Museum in Münsingen hat eine Sonderausstellung mit Bildern des Winnender Künstlers Julius Kornbeck eröffnet. Auch 22 Bilder des Künstlers aus dem Magazin des Stadtarchivs Winnenden sind zu sehen.

Das Albmaler Museum befindet sich in einer denkmalgeschützten, ehemaligen Offiziersunterkunft im Alten Lager in Münsingen. Es wurde 2016 auf Initiative des Reutlinger Rechtsanwalts und Kunstsammlers Martin Rath gegründet.

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