Winnenden

Lea Koric ist Stimmenkönigin bei der Jugendgemeinderatswahl Winnenden

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Lea Koric. © Regina Munder

Zur 14. Jugendgemeinderatswahl waren 1869 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 19 Jahren aufgerufen, ihre 16 offiziellen Vertreter zu bestimmen. Getan haben es 265, was zur mittelprächtigen Wahlbeteiligung von 14,2 Prozent beim gut zweiwöchigen Online-Wahlverfahren geführt hat. Das Georg-Büchner-Gymnasium hat die Wahl mit einem „Wahltag“ unterstützt, an dem die Schüler während der Unterrichtszeit wählen durften. „Die Wahlbeteiligung liegt zwar unter dem Durchschnitt (17,5 Prozent) der bisherigen Wahlen“, schreibt der im Rathaus für den Jugendgemeinderat zuständige Franz Stagel in einer E-Mail an die Presse, „ist aber angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit des Jugendgemeinderats und die Situation an den Schulen ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis.“

Stimmenkönigin ist Lea Koric. Sie hat 131 der abgegebenen Stimmen erhalten. Die 16-jährige Schülerin des Georg-Büchner-Gymnasiums hat auch in den vergangenen drei Jahren bereits dem Gremium angehört.

Einige erhielten gleich viele Stimmen, bei Platz 16 musste das Los entscheiden

Bei 14 weiteren Kandidaten war die Zahl der Stimmen ausschlaggebend für einen sicheren Platz im Jugendgremium: Die 19-jährige Flora Nasseri ist wiedergewählt mit 102 Stimmen, auch der 18-jährige Paul Spyra geht in die nächste Amtszeit (96). Neu ins Amt kommen Leshao Fuchs (94), Iakovos Porfyriadis (80), Tim Traunecker (76), Ksenia Gelbing (76) und Lara Noll (74). Frederik Fuchs wurde mit 72 Stimmen wiedergewählt, neu im Gremium sind die 15-jährige Sasa Ye (70), Amelia Pichler (68), Finn Bauer (62), Isabell Frisen (47) und Sofia Dziamski 47). Wieder im Gremium vertreten ist Finn-Laurin Schäftlmeier (47). Stimmengleichheit war bis dahin kein Problem, nur bei Platz 16 ergab sich eines: Da die beiden 14-jährigen Kandidaten Bruno Möller und Enola Prescher jeder 44 Stimmen erhielten, musste das Los entscheiden, wer den „letzten“ Sitz bekommt. Das Los fiel auf Bruno.

Fünf Nachrücker/-innen plus Gewählte, die nicht kandidiert hatten

Doch auch Enola muss nicht traurig sein, sie wird die erste Nachrückerin sein, sobald jemand, zum Beispiel wegen des Studiums oder eines längeren Auslandsaufenthalts, sein Mandat niederlegt.

Auch die anderen vier jungen Winnender, die auf der Kandidatenliste standen, sind potenzielle Nachrücker in der demnächst beginnenden zweijährigen Amtszeit des 14. Jugendgemeinderats: Simon Belogi, Anastasiya Ponomarenko (die bereits Jugendgemeinderätin war und 19 Jahre alt ist), Viktoria Belimenko (14 Jahre) und der 18-jährige Auszubildende Jan-Lucas Müller (20 Stimmen).

Außerdem machten die Wählerinnen und Wähler fleißig von der Möglichkeit Gebrauch, Namen von Jugendlichen aufzuschreiben, die nicht auf der Liste standen, und ihnen Stimmen zu geben. „Zu ermitteln, ob die Personen wählbar sind oder nicht, hat uns viel Arbeit gemacht“, stellt Franz Stagel vom Hauptamt fest, ohne den Vorgang zu werten – erlaubt ist er ja. Doch es ist nun einmal so: Wenn die Person zu alt oder zu jung ist und/oder ihren Hauptwohnsitz nicht in Winnenden hat, ist sie für das Gremium nicht wählbar, egal, wie viele Stimmen sie bekommt. „Von 48 nicht im Stimmzettel Genannten waren zwölf nicht wählbar. 36 haben bis zu sieben Stimmen erhalten“, so Stagel. Sie kommen also auch als Nachrücker infrage, sollte das Gremium sehr wechselfreudig werden. Auf die Schnelle können die Namen aber noch nicht veröffentlicht werden, das Hauptamt reicht sie im Lauf der Woche nach.

Zur 14. Jugendgemeinderatswahl waren 1869 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 19 Jahren aufgerufen, ihre 16 offiziellen Vertreter zu bestimmen. Getan haben es 265, was zur mittelprächtigen Wahlbeteiligung von 14,2 Prozent beim gut zweiwöchigen Online-Wahlverfahren geführt hat. Das Georg-Büchner-Gymnasium hat die Wahl mit einem „Wahltag“ unterstützt, an dem die Schüler während der Unterrichtszeit wählen durften. „Die Wahlbeteiligung liegt zwar unter dem Durchschnitt (17,5

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