Winnenden

Lions Club kauft für 3000 Euro Lebensmittel für den Tafelladen Winnenden ein

TafelSpende
Öl, Nudeln, Reis, Zucker, Mehl ...: Waren im Wert von 1000 Euro spenden der Lions-Club und Aldi Leutenbach diesen Monat an die Tafel Winnenden. Von links: Domeniko Skender, Andreas Zimmer, Harald Zabel, Stephen Easley, Werner Oswald, Ines Latowitz, Christos Tzingos (von links). In den nächsten zwei Monaten kauft der Lions Club in zwei anderen Supermärkten ein, wieder für jeweils 1000 Euro. © Alexandra Palmizi

Rund 100 Läufer sind Anfang September ihre Runden durch die Hanweiler Weinberge gelaufen und haben damit kräftig Sponsorengelder gesammelt, 2000 Euro. Der Organisator des Benefizlaufs, der Lions Club Winnenden, hat den Betrag um weitere 4000 Euro aufgestockt, so dass nun jeweils 3000 Euro an die Winnender Tafel und an den Verein Integration und Nachhilfe (INa) in Schwaikheim gehen.

INa Schwaikheim erhält einen Scheck über 3000 Euro

Während INa am Montagnachmittag einen Scheck in Empfang nehmen konnte, wünschte sich der Tafel-Verein statt Geld Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs, verteilt auf drei Monate. Das vereinbarten Lions-Präsident Christos Tzingos, er hat 30 Jahre im oberen Management des Pharma-Unternehmens Pfizer gearbeitet, und die Tafel-Vorsitzenden Harald Zabel und Ines Latowitz.

„Die Tafel hat nicht so viel Lagerplatz, aber einen enormen Bedarf.“ Zabel zeigt Voher-Nachher-Fotos: Der Tafelladen öffnet dreimal pro Woche für zwei Stunden. Die prallvollen Regale sind innerhalb dieses kurzen Zeitraums ratzeputz leer. „Und das, obwohl die Abgabe der Waren limitiert ist“, sagt Ines Latowitz, ein Einkaufender darf zum Beispiel nur eine Flasche Sonnenblumenöl mitnehmen. Die kostet zurzeit knapp zwei Euro bei Aldi, im Tafelladen bekommen die Kunden sie für 80 Cent. „Ohne Privatspenden wie diese ginge es nicht mehr. Weil die Supermärkte immer weniger Waren übrig haben, die sie uns spenden könnten“, berichtet Zabel von den passgenaueren Bestellungen der Märkte.

Aldi hat dem Lions-Club 100 Euro nachgelassen

Wenn ein Großkunde wie am Montag der Lions Club gleich für 1062 Euro einkauft, werden die Lebensmittel vorher geordert. Ein schönes Zeichen ist für den Lions-Öffentlichkeitsarbeiter Domeniko Skender, dass Aldi 100 Euro beisteuert. „Nächsten Monat kaufen wir bei Rewe am Adlerplatz ein, im Dezember dann bei Edeka an der Wiesenstraße.“ Die Spende diesen Monat in Form von Öl, Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Tee und Tomatensoße wird innerhalb von zwei bis zweieinhalb Wochen im Tafelladen verkauft werden.

Größere Räume sind seit langer Zeit der Wunschtraum

Zabel bedauert, dass der Aufnahmestopp für Neukunden bleibt. „Durch den Ukrainekrieg hatten wir 20 Prozent Kundenzuwachs.“ Sowohl räumlich als auch personell kann der Tafelladen nicht mehr als die 800 Karteninhaber versorgen, an jedem hängt meist ein Vier-Personen-Haushalt. „Mit größeren Räumen wäre viel gewonnen“, sagen Zabel und Latowitz, die dazu im Gespräch mit der Stadt sind, sich aber auch über private Angebote freuen würden. 

Rund 100 Läufer sind Anfang September ihre Runden durch die Hanweiler Weinberge gelaufen und haben damit kräftig Sponsorengelder gesammelt, 2000 Euro. Der Organisator des Benefizlaufs, der Lions Club Winnenden, hat den Betrag um weitere 4000 Euro aufgestockt, so dass nun jeweils 3000 Euro an die Winnender Tafel und an den Verein Integration und Nachhilfe (INa) in Schwaikheim gehen.

INa Schwaikheim erhält einen Scheck über 3000 Euro

Während INa am Montagnachmittag einen Scheck

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