Winnenden

Müller-Überfall: Angeklagte muss in die Psychiatrie

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Symbolfoto. © Joachim Mogck

Stuttgart/Winnenden. Urteil im Prozess um den Raub im Winnender Drogeriemarkt Müller am Adlerplatz: Die Angeklagte wird unbefristet in einer geschlossenen Psychiatrischen Abteilung untergebracht.

Das Landgericht geht davon aus, dass bei der Angeklagten eine paranoide Schizophrenie vorliegt, und dass sie immer wieder zur Gefahr für Unbeteiligte werden kann. Der Richter meinte, es habe schon eine gewisse Tragik, jemanden dauerhaft in der Psychiatrie unterzubringen, der ohne Schuld Taten begangen habe. Wegen ihrer psychischen Krankheit gilt die Angeklagte als schuldunfähig. Weil sie erkennbar ihre Beute aus dem Müllermarkt gar nicht behalten wollte, wurde ihr kein Raub mehr vorgeworfen. Der Tatvorwurf lautete am Schluss „Nötigung und schwere Körperverletzung“.

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