Winnenden

Marktbrunnen Winnenden trägt wieder seinen österlichen Schmuck

Osterbrunnen 2021
Metall-Auszubildende der Paulinenpflege beim Schmücken des Marktbrunnens. © Benjamin Büttner

Gut zwei Wochen vor Ostern (4. und 5. April) ist der Marktbrunnen in einen Osterbrunnen verwandelt worden. Es ist ein alter Brauch, Brunnen aus Freude über das neu erwachende Leben zu schmücken. Hier, mitten in der Stadt, ist der Brauch vor sieben Jahren von Bürgermentorin Angelika Bochnig eingeführt worden. Selina Bochnig als Gesamtelternbeiratsvorsitzende der Kindertagesstätten hat die Organisation vor drei Jahren übernommen, sie bringt am Mittwoch (17.3.) mit Mario Voith vom Berufsbildungswerk der Paulinenpflege und vier seiner Auszubildenden im Metallbau, Jean, Luca, Raven und Timo, den Schmuck an. Das Wetter gibt sich kalt und aprilhaft, schickt Hagel und Schneeregen. „Wir mussten mehrmals unterbrechen und waren daher später als gedacht fertig“, berichtet Selina Bochnig am Telefon.

Weil BBW-Schüler vor zwei Jahren ein neues Gestänge für die Girlanden aus den von Kindern bemalten Plastikeiern und aus künstlichem Grün gebaut haben, sind nun noch weitere grüne Girlanden dazubestellt worden, damit das Gesamtbild noch ein bisschen üppiger ausfällt. 2020 fielen Bewirtung, Spielstraße und der ganze Schmuck wegen Corona aus, dieses Jahr wollten Stadt, Stadtmarketingverein und Ehrenamtliche mit dem Schmuck wenigstens ein bisschen Farbe auf den Marktplatz bringen.