Winnenden

Marktschreier ist der König vom Winnender Martinimarkt

Martinimarkt
Immer noch eine erfolgreiche Verkaufsmethode: Marktschreier auf dem Krämermarkt. © Gaby Schneider

Der Krämermarkt an Martin Luthers Geburtstag und am Tag vor St. Martin war genau so, wie man sich einen Martinimarkt vorstellt: kühl genug, dass man als Händler zwei dicke Wolljacken anziehen konnte, und dabei so angenehm trocken, dass auch wirklich viele Leute zwischen den Marktständen schlenderten. Fast alle blieben stehen, wenn sie den Marktschreier gegenüber vom Alten Rathaus hörten. Er arbeitete mit der ältesten Marketingmethode, seit es Handel gibt: Lauthals pries er seine Ware und erregte vor allem Aufmerksamkeit durch seine Sprüche „Hören Sie nicht auf die Politiker! Die ham keine Ahnung!“ Während er große Ahnung davon hat, wie man eine Ananas glatt und sparsam abschält und Karotten in Spiralform schnipselt. Um ihn scharten sich die meisten Kundinnen.

Gut belebt war aber der ganze Markt, die vielen Stände mit Lederwaren, auch der Stand mit Schuhen zog Interesse auf sich. Nicht alle der gewohnten Marktbeschicker kamen wieder nach der Zeit ohne Markt, aber die klassische Winterware, warme Socken, dicke Kittel und rustikale Unterwäsche, gab’s in Hülle und Fülle.

Der Krämermarkt an Martin Luthers Geburtstag und am Tag vor St. Martin war genau so, wie man sich einen Martinimarkt vorstellt: kühl genug, dass man als Händler zwei dicke Wolljacken anziehen konnte, und dabei so angenehm trocken, dass auch wirklich viele Leute zwischen den Marktständen schlenderten. Fast alle blieben stehen, wenn sie den Marktschreier gegenüber vom Alten Rathaus hörten. Er arbeitete mit der ältesten Marketingmethode, seit es Handel gibt: Lauthals pries er seine Ware und

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