Winnenden

Maskenpflicht: Winnender Wirtschaftsförderer fürchtet verunsicherte Kunden

Maskenpflicht
Symbolbild. © ALEXANDRA PALMIZI

Was genau passiert am 20. März? Fallen die Corona-Regeln? Was wird aus dem Freedom-Day? Am heutigen Mittwoch, 16. März, soll im Bundestag über Änderungen am Infektionsschutzgesetz beraten werden. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hat bereits am Dienstag angekündigt, dass das Land eine Übergangsfrist nutzen möchte, die Maskenpflicht in Innenräumen und an Schulen vorerst bis zum 2. April Bestand haben soll.

Wie geht es nach dem 2. April weiter?

Der Winnender Wirtschaftsförderer Timm Hettich blickt gespannt auf die Entscheidungen, schließlich muss er sie an die Gewerbetreibenden der Stadt weitergeben, gegebenenfalls Fragen dazu beantworten. „Momentan ist alles noch ziemlich ungewiss“, sagt er am Dienstagmittag. Alles sei in der Schwebe, für ihn noch nicht schlüssig. „Es war so, dass viele Gastronomen und Händler auf den 20. März hingefiebert haben“, weiß er. Inzwischen ist Verunsicherung zurückgekehrt. „Wir stehen jetzt wieder da und warten, wie es in den letzten zwei Jahren schon oft der Fall gewesen ist. Das sorgt auch für Verunsicherung bei den Kunden“, bedauert der Wirtschaftsförderer.

Eine weitere offene Frage sei, wie es nach der Übergangsfrist weitergeht. Bis mindestens April muss in Restaurants wohl noch der Impf- und Testnachweis vorgezeigt werden. Dort gilt momentan die 3G-Regel. Zudem sollen die Länder über eine Hotspot-Regelung weiterhin härtere Maßnahmen treffen können, wenn die Infektionszahlen entsprechend hoch sind. „Ich hoffe, dass man hier weiterhin die Belegung der Krankenhäuser miteinbezieht. Wenn es nach Inzidenzen geht, dann sind wir bald wieder Hotspot-Region“, fürchtet Hettich.

Verlängerung als Kompromiss

Auch an den Schulen im Land soll die Übergangsphase greifen. Bildungsverbände haben sich bereits für eine Verlängerung der Maskenpflicht über den April hinaus ausgesprochen. „Die Verlängerung der Maskenpflicht um zwei Wochen bis 2. April kann als Kompromiss bei sehr hoher Inzidenz in der Bevölkerung, und zeitgleich sehr seltener schwerer Verläufe bei Kindern, gesehen werden“, schreibt Sybille Mack, Amtsleiterin für Schulen, Kultur und Sport auf Nachfrage.

Rückmeldungen aus den Schulen hatte sie bis Dienstagnachmittag aufgrund der kurzfristigen Entscheidung noch nicht.

Was genau passiert am 20. März? Fallen die Corona-Regeln? Was wird aus dem Freedom-Day? Am heutigen Mittwoch, 16. März, soll im Bundestag über Änderungen am Infektionsschutzgesetz beraten werden. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hat bereits am Dienstag angekündigt, dass das Land eine Übergangsfrist nutzen möchte, die Maskenpflicht in Innenräumen und an Schulen vorerst bis zum 2. April Bestand haben soll.

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Der Winnender

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