Winnenden

Medicplaza-Investoren würden gern ein Ärztehaus in der Winnender Innenstadt errichten

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So soll das Medicplaza im Waiblinger Eisental-Industriegebiet aussehen, mit mehr als 40 Parkplätzen an der Anton-Schmidt-Straße. © Medicplaza

Zwei Winnender Investoren melden sich auf den Artikel „Was rettet die Innenstadt?“ vom 25. Juni. Hans Ilg, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählervereinigung und erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters, hatte laut Artikel darauf hingewiesen, dass Winnender Investoren ein Ärztehaus in Waiblingen bauen.

Ilg hatte außerdem angemerkt, dass so etwas auch in Winnenden möglich sein könnte. Die adressierte Personengesellschaft der Herren Sommer und Frank greift diese Anregung nun auf. „Erste konkrete Überlegungen werden derzeit angestellt“, teilen sie mit. Das Gespräch damals im Gemeinderat drehte sich darum, dass die Stadt ein Vorkaufsrecht bekommen könnte, wichtige Häuser in der Innenstadt, die zum Verkauf stehen, schnell erwerben könnte, um damit längere Leerstände zu vermeiden. Die Stadt alleine hätte möglicherweise nicht ausreichend Kapital, um mehrere Häuser zu kaufen, und dazu kam Ilg auf die Idee, dass private Investoren zusammen mit der Stadt das Vorkaufsrecht wahrnehmen und damit in die Innenstadt-Geschäftswelt investieren könnten.

„Grundversorgung genügt nicht“

Ob die privaten Investoren dazu bereit wären, sagen sie nicht in einer der Zeitung zugesandten Pressemitteilung. Aber vielleicht kann jemand von der Stadt oder Hans Ilg selbst mit ihnen reden. Ausgangsbasis der Investoren wäre ein drittes neues Ärztezentrum in Winnenden, nachdem eines beim Kreis-Klinikum bereits sehr gut läuft und ein weiteres still und leise am Holzmarktplatz gerade entsteht, indem ein Arzt nach dem anderen in den gerade im Bau befindlichen Gebäudekomplex einziehen will. Die private Investorengruppe aus Winnenden sieht einen „starken Bedarf nach gesundheitlicher Versorgung“ und plant derzeit das Medicplaza-Gesundheitszentrum in Waiblingen. „Nach unserer Ansicht genügt die Grund- und Regelversorgung durch die Rems-Murr-Kliniken in Schorndorf und Winnenden bei weitem nicht“, erklärt Peter Sommer, Geschäftsführer der Medicplaza GbR.

Sommer versteht Ilgs Aussage so, dass es auch in Winnenden nicht nur um Themen wie Leerstand, Innenstadtbelebung und Verkehrssicherheit gehe, sondern auch um die Schließung medizinischer Engpässe. Dafür wären die Investoren Sommer und Frank zu gewinnen. „Es ist uns eine konkrete Überlegung wert, ein zweites Medicplaza hier vor Ort zu installieren. Unsere Konzeption ist planerisch flexibel skalierbar“, erläutert Architekt Arion Frank.

Das Medicplaza-Konzept sehe vor, den kompletten Service eines medizinischen Versorgungszentrums zu bieten. Spezialisten wie Kardiologen, Dermatologen und Urologen genau wie die Fachbereiche Orthopädie, Gynäkologie und Physiotherapie fänden sich unter einem Dach ein. „Wir sagen besten Dank an Herrn Ilg für den Hinweis. Selbstverständlich sind wir auch bereit, in Winnenden etwas zu tun“, betont Peter Sommer laut einer Pressemitteilung. Er möchte dazu von der Stadt ein Grundstück angeboten bekommen, wenn sie das Ziel hat, die Innenstadt lebendig zu halten.

In Waiblingen entsteht das Ärztehaus Medicplaza im Industriegebiet Eisental.

Zwei Winnender Investoren melden sich auf den Artikel „Was rettet die Innenstadt?“ vom 25. Juni. Hans Ilg, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählervereinigung und erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters, hatte laut Artikel darauf hingewiesen, dass Winnender Investoren ein Ärztehaus in Waiblingen bauen.

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Ilg hatte außerdem angemerkt, dass so etwas auch in Winnenden möglich sein könnte. Die adressierte Personengesellschaft der Herren Sommer und Frank greift

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