Winnenden

Museum zeigt ab Samstag (13. März) wieder Feuerwehrautos

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Harald Pflüger und ehrenamtliche Mitarbeiter des Feuerwehrmuseums, Oliver Kubitza, Dieter Fröhling und Ewald Seid (von links). Sie durften im Sommer 2020 auch schon mal nach dem ersten Lockdown unter Bedingungen öffnen - bis der zweite Lockdown kam. © Benjamin Büttner

Nicht nur Geschäften, auch dem Feuerwehrmuseum Winnenden ist es erlaubt, wieder zu öffnen. Erstmals am Samstag, 13. März, und Sonntag, 14. März, wie der Erste Vorsitzende des Feuerwehrmuseumsvereins, Harald Pflüger, schreibt. Er gibt 10 bis 12.30 Uhr als Besichtigungszeiten an. Das Team weist schon bei der Ankündigung darauf hin, dass die 1,5-Meter-Abstände der Besucher zueinander einzuhalten seien. Weitere Vorschriften sind am Eingang zu erfahren.

Das Feuerwehrmuseum Winnenden ist ein besonderes Ausflugsziel in der Region Stuttgart und bietet einen fast lückenlosen Überblick über 250 Jahre Feuerwehrgeschichte – vom Ledereimer bis zum Drehleiterfahrzeug. Wechselnde Sonderausstellungen sorgen für Neues. Es befindet sich an der Karl-Krämer-Straße 2, direkt am Winnender Bahnhof. Weitere Information unter www.feuerwehrmuseum-winnenden.de.

Über vier Monate war die barrierefrei zugängliche, 2000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche pandemiebedingt zu. „Wir würden uns über Besucher sehr freuen, unsere finanzielle Situation ist durch Corona angespannt“, schreibt Pflüger. Nicht zuletzt würden diese aber auch den Helfern „Zuversicht und Kraft für die zukünftige Arbeit“ geben. Noch bricht Pflüger nicht in Jubel aus. Sollte die Inzidenz der mit Corona Infizierten im Rems-Murr-Kreis wieder für mehrere Tage am Stück auf über 50 pro 100 000 Einwohner klettern, darf das Museum zwar weiter öffnen, aber nur mit vorheriger Terminvereinbarung.