Winnenden

Nach über 2500 Corona-Impfungen: Nachfrage am Impfstützpunkt in Winnenden sinkt

Impfstützpunkt Linsenhalde
Der Warteraum im Winnender Impfstützpunkt. (Archivfoto) © Alexandra Palmizi

Seit Anfang Januar impft der niedergelassene Arzt Dr. Christian Schweninger mit seinem Team an der Linsenhalde. Vom 2. bis zum 17. Januar haben sich dort 2668 Personen gegen das Coronavirus impfen lassen, wie Leonie Graf, Pressesprecherin des Landratsamtes, auf Nachfrage mitteilt. Den Impfstützpunkt hat das Landratsamt gemeinsam mit der Stadt und Dr. Schweninger eingerichtet. „Der Stützpunkt in Winnenden war zu Beginn komplett ausgebucht, es war ein sehr guter Start“, schreibt die Pressesprecherin weiter. Die ersten Tage wurde zunächst tagsüber geimpft, ab dem 5. Januar dann zusätzlich von 17 bis 20.30 Uhr, um den Andrang besser zu bewältigen.

So sind am 2. Januar rund 150 Menschen zum Impfen gekommen, am 3. und 4. knapp 300 und am 5. Januar fast 500 Personen. Im Anschluss ist die Nachfrage gesunken, zunächst auf etwa 200 Termine pro Tag, nun auf etwa 100 Impfungen. Offizieller Start des Stützpunktes war der 5. Januar. Da Anfang des Monats jedoch Impfstoffmangel herrschte und einige Termine geplatzt sind, haben an der Linsenhalde ab dem 2. Januar Sonderimpfaktionen stattgefunden.

Nächste Aktion ohne Termin am Freitag, 21. Januar

Dass die Nachfrage momentan sinkt, liegt unter anderem an den zahlreichen Angeboten. So bieten in Winnenden beispielsweise die Stadt, aber auch Kirchengemeinden regelmäßig Impftermine an. Auch in den Nachbargemeinden gibt es Angebote. So hat in Schwaikheim am Samstag Frank Röder in seiner Praxis eine Impfaktion organisiert. Die nächste Impfaktion ohne Termin findet in Winnenden am Freitag, 21. Januar, von 14 bis 18 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle statt.

Auffällig am Impfstützpunkt: Über die Hälfte der dort Geimpften war zum Zeitpunkt der Impfung zwischen zwölf und 29 Jahre alt (55,5 Prozent). 24,7 Prozent davon waren jünger als 18 Jahre. „Der Schwerpunkt liegt also mehr als deutlich bei den jüngeren Menschen unter 30 Jahren“, schreibt Leonie Graf.

„Nachfrage nimmt aktuell überall ab“

Dass die Nachfrage nun zurückgeht, sei nichts Ungewöhnliches. „Die Nachfrage nimmt aktuell überall ab. Bei Ärzten, bei ärztlichen Impfstellen und im Winnender Impfstützpunkt genauso wie in den Kreis-Impfstützpunkten in Schorndorf, Fellbach, Murrhardt, Welzheim und Backnang“, so die Pressesprecherin. Auch Apothekerin Elke Seitz-Beller hat festgestellt, dass Ärzte momentan weniger Impfstoff bestellen (wir haben berichtet).

Biontech für alle

Momentan gibt es an allen Impfstützpunkten ab zwölf Jahren den Impfstoff von Biontech. Der Winnender Impfstützpunkt an der Linsenhalde 5 hat von Montag bis Sonntag zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr geöffnet, mit und ohne Termin. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.rems-murr-kreis.de/kiz.

Seit Anfang Januar impft der niedergelassene Arzt Dr. Christian Schweninger mit seinem Team an der Linsenhalde. Vom 2. bis zum 17. Januar haben sich dort 2668 Personen gegen das Coronavirus impfen lassen, wie Leonie Graf, Pressesprecherin des Landratsamtes, auf Nachfrage mitteilt. Den Impfstützpunkt hat das Landratsamt gemeinsam mit der Stadt und Dr. Schweninger eingerichtet. „Der Stützpunkt in Winnenden war zu Beginn komplett ausgebucht, es war ein sehr guter Start“, schreibt die

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