Winnenden

Neue Corona-Verordnung: Was in Winnenden noch erlaubt ist und was nicht mehr geht

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Symbolbild. © Gabriel Habermann

Die Stadt Winnenden weist darauf hin, dass trotz der neuen Corona-Verordnungen viele, aber nicht alle, Kurse in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen weiterhin stattfinden können: Ebenso wie Schulen und Kindertagesstätten (auch die freier Träger) bleiben auch Musikschulen, Kunstschulen, Jugendkunstschulen offen und ähnliche Bildungsangebote zulässig. „Wir arbeiten weiter wie bisher mit den bekannten Hygienekonzepten“, gibt der Leiter der Musik- und Kunstschule Winnenden und Umgebung, Mathias Mundl, auf Nachfrage kurz Auskunft. Nur die Tanzabteilung der Kunstschule mit ihren 200 Schüler/-innen ist seit Montag für den Präsenzunterricht geschlossen. „Für sie gibt es Online- oder Videoangebote“, so Mundl.

Die Stadt weist noch darauf hin, dass sich in und vor den Schulgebäuden Gruppen aus unterschiedlichen Räumen nicht durchmischen sollen.

Yoga und Entspannung: online

Auch in der Winnender Volkshochschule gilt: Die meisten Kurse können stattfinden, „Präsenzangebote an Volkshochschulen sind nach der neuen Corona-Verordnung grundsätzlich weiter erlaubt“, informiert Leiter Andreas Frankenhauser. Dafür dürfen auch Räume allgemeinbildender Schulen genutzt werden, weil sie nach dem Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen gereinigt werden, die Kursteilnehmer Abstand halten, alle 20 Minuten lüften und Kontaktflächen danach wieder gereinigt werden, bevor die Kinder am nächsten Tag wieder kommen.

Bis 30. November dürfen jedoch keine Bewegungsangebote wie Yoga, Fitness, Tai Chi und Entspannungskurse vor Ort stattfinden. Die Volkshochschule versucht jetzt, so viele Kurse wie möglich im Bewegungsbereich online weiterzuführen. Im Frühjahr wurden damit bereits gute Erfahrungen gemacht.

Das philosophische Frühstück findet ohne Bewirtung statt. Gar nicht möglich sind diesen Monat Museumsbesuche.

Aktuelle Informationen zu allen Kursen findet man auf der neu gestalteten Internetseite: www.vhs-winnenden.de.

Wunnebad zu, Spielplätze offen

Schwimm- und Hallenbäder dürfen nur noch für den Spitzen- und Profisport, Rehakurse sowie den Schulunterricht genutzt werden. Thermal- und Spaßbäder sowie Badeseen und Saunen müssen schließen. Das Wunnebad könnte demnach zumindest für einen kleinen Personenkreis geöffnet werden, doch die Aussage auf der Internetseite ist eindeutig, das gesamte Bad ist geschlossen. Kletteranlagen wie die SV-Bewegungslandschaft müssen ebenfalls schließen.

Alle Winnender Sportanlagen und Bolzplätze können nur durch Individualsportler, zu zweit oder haushaltsweise genutzt werden. Auch die Spielplätze bleiben allesamt geöffnet; die Beschränkungen des Zusammentreffens in der Öffentlichkeit gelten jedoch auch hier: Zwei Haushalte mit maximal zehn Personen sind die Obergrenze.