Winnenden

Neues Winnender Mädle gesucht: Wer wird Nachfolgerin von Giuliana Di Donna?

Winnender Mädle
Ann Kristin Fischer vom Stadtmarketing-Verein Attraktives Winnenden organisiert die sechste Wahl zum Winnender Mädle. Im Internet (Laptop links) wirbt das amtierende fünfte Winnender Mädle, Giuliana Di Donna, für den Wettbewerb. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Amtszeit des fünften Winnender Mädle läuft im Mai 2023 ab – wegen Corona hat Giuliana Di Donna ein Jahr drangehängt und eigentlich nur 2022 große Festeröffnungen (City-Treff, Weintage, Weihnachtsmarkt) begleiten können. Beim Neujahrsempfang immerhin hat sie bereits zwei Auftritte hinter sich, die digital übertragen wurden. Der erste Präsenz-Neujahrsempfang steht am 14. Januar an und gehört zu einer ihrer letzten großen Amtshandlungen.

Bewerbungsschluss ist am 14. Februar

Ihre Nachfolgerin kann sich nun bereitmachen: Der Stadtmarketingverein sucht das sechste Winnender Mädle und hat passend zum Wettbewerb für junge Frauen seinen Internetauftritt modernisiert. „Die Bewerbung ist ganz easy gehalten“, sagt Ann Kristin Fischer, die das Projekt betreut. Einfach auf www.attraktives-winnenden.de gehen, neben Giulianas Foto auf „Mehr erfahren“ klicken, und schon sieht man übersichtlich alle wichtigen Termine, was es zu gewinnen gibt, wie und vor allem bis wann man sich bewerben kann – ab sofort und noch bis 14. Februar. „Zwei bis drei Fotos sollten die Interessentinnen hochladen, und wenn sie unter 18 Jahre alt sind, brauchen wir auch eine Einverständniserklärung der Eltern.“

Welche Bedingungen müssen die Interessentinnen erfüllen?

Wie gehabt können sich junge Frauen bewerben, die zwischen 16 und 25 Jahre alt sind und in Winnenden leben. „Es gilt auch, wenn jemand in Winnenden aufgewachsen ist, aber gerade in Stuttgart studiert, da sind wir kulant“, sagt Timm Hettich, der VAW-Geschäftsführer. Ansonsten wollen die Veranstalter eigentlich nur Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse wissen, Schule oder Beruf, den höchsten Schulabschluss und die Hobbys.

Doch woher weiß eine junge Frau, dass die Rolle der Stadtrepräsentantin etwas für sie sein könnte? „Es ist kein Schönheitswettbewerb, es geht nicht darum, nur nett zu grinsen“, betont Timm Hettich. „Das Winnender Mädle muss großes Publikum begrüßen und auf der Bühne auch spontan reagieren können“, zählt er auf. Zwar entwickle sich vieles mit der Zeit, keine wird mit ihren Aufgaben alleingelassen, aber etwas Mut und gute Nerven für den Anfang sind durchaus von Vorteil, auch durch Hobbys gewonnene Auftrittserfahrung. Natürlich gehört auch dazu, dass sich die Frau gern frisieren, einkleiden und fotografieren lässt, aber sie sollte eben auch nicht auf den Mund gefallen sein, sondern charmant und freundlich – und sich in Winnenden auskennen. „Kein Wunder sind drei der bisherigen fünf Mädle später in den Gemeinderat gewählt worden“, sagt Timm Hettich. Weil die Frauen bei ihren Terminen in ihrer zweijährigen Amtszeit „das gesellschaftliche Leben in kurzer Zeit kennenlernen. Das haben sie stets als herausfordernd, aber auch bereichernd empfunden“, fasst Hettich die Rückmeldungen der ehemaligen Mädle zusammen.

Hauptpreis ist ein Elektro-Auto

Die Menge an Terminen, die eine jede wahrnimmt, bestimmt sie selbst. Damit sie dort auch gut hinkommt, sponsert seit der zweiten Mädleswahl ein Autohaus den Hauptpreis. „Wir haben nun auch den Umweltgedanken aufgenommen“, sagt Ann Kristin Fischer: „Das Autohaus Mulfinger stellt von Mai 2023 bis Mai 2025 einen elektrisch angetriebenen Mini-Cooper SE zur Verfügung. Und von den Stadtwerken bekommt die Siegerin eine Ladekarte mit 2000 Kilowattstunden.“

Von der Volksbank erhält die Gewinnerin ein Sparbuch mit 500 Euro drauf, Peter Kübler (Foto Heincke) schenkt ihr ein iPad und der Zeitungsverlag Waiblingen (ZVW) eine Social-Media-Schulung. „Die Aufgabe des Winnender Mädle ist seit 2020 auch, seinen eigenen Kanal zu bespielen“, sagt Fischer.

Letztes Mal meldete sich ein junger Mann zu Wort, er fordert Gleichberechtigung und dass der VAW auch ein „Winnender Büble“ sucht oder ein „Winnender Liebespaar“, wie es eng umschlungen auf dem Marktbrunnen steht. „Das wird es nicht geben, unser Vorstand hat sich eindeutig positioniert. Wir suchen nur die Figur, die im mittelalterlichen Minnelied besungen wird“, erläutert Timm Hettich.

Die Amtszeit des fünften Winnender Mädle läuft im Mai 2023 ab – wegen Corona hat Giuliana Di Donna ein Jahr drangehängt und eigentlich nur 2022 große Festeröffnungen (City-Treff, Weintage, Weihnachtsmarkt) begleiten können. Beim Neujahrsempfang immerhin hat sie bereits zwei Auftritte hinter sich, die digital übertragen wurden. Der erste Präsenz-Neujahrsempfang steht am 14. Januar an und gehört zu einer ihrer letzten großen Amtshandlungen.

Bewerbungsschluss ist am 14.

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