Winnenden

Normahl beim Dalmstock-Festival

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Impressionen vom Dalmstock-Festival im August 2016. © 7aktuell

Leutenbach. Ohne beide wäre Leutenbach in der Welt sicher unbekannter: das Dalmstock Open Air und Lars Besa. Ersteres ging jetzt zum 20. Mal über die Freiluftbühne, mit Letzterem und seiner Band Normahl als Headliner. Und prompt schaut auch der Leutenbacher Bürgermeister vorbei, bringt Geschenke mit, outet sich als Fan der Band.

Jürgen Kiesl dankt den Machern von der Rockinitiative Leutenbach ausdrücklich für ihr Engagement: dass sie das Festival so konsequent und ausdauernd durchziehen und dabei den Rock-Nachwuchs unterstützen. Zum Dank hat Kiesl drei Flaschen Leutenbach-Sekt und eine kleine finanzielle Förderung dabei. Außerdem bekennt er sich zur Hauptband des Festivals 2016, Normahl. Deren neue CD laufe bei ihm im Auto.

Die Funpunk-Veteranen (seit 1978) ziehen offenbar in Leutenbach bis heute, auch wenn ihr neues Album „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ (ein Georg-Büchner-Zitat) in Metal-Magazinen größtenteils verrissen wurde. Beim Dalmstock Open Air machen sie freilich den Unterschied: Während am Freitag nur etwa 100 Besucher kommen, bei durchwachsenem Wetter und einem Programm ohne richtige Stars, läuft’s am Samstag laut Oliver Idler von der Rock-Ini „ideal“: gut 300 Gäste auf einer trockenen Wiese, die Menge in banger Erwartung der Hauptgruppe.

Komisch, dass Normahl bislang relativ selten (zuletzt 2009) beim großen Festival ihrer Heimatgemeinde auftraten, oder? Nein, findet Idler, „wir wollen ja kein reines Normahl-Fest werden“. Ihm reicht es, dass die Funpunker am Samstag für relativ volles Haus sorgen. Und da gibt es ja noch die Nachwuchsförderung: Zwei Gewinner des regionalen „Crazy-Chicken“-Bandwettbewerbs traten auf, am Freitag die Zweitplatzierten Dead Man’s Joke, am Samstag die Sieger Xylospongium.

Glaubwürdiger Rock’n’Roll mit Dust & Bones

Ansonsten ist auch 2016 alles wie immer auf der großen Open-Air-Wiese: Es wird gerockt. Rock’n’Roll forever, wie es auch Dust & Bones, die Band vor Normahl, glaubwürdig versichern. In ihren harten Rock’n’Roll mit Punkeinflüssen haben sich Metal-Elemente eingeschlichen, vor allem vokal. In „Free Rider“, einer Eloge über „my Rock’n’Roll soul“, kommt eine Bikertype mit Glatze und Bart auf die Bühne und steigt grunzend in den Refrain ein, wie es Metalsänger gern tun. Aber die singende Gitarre weist dann doch eher auf Früh-70er-Rock der US-Prägung, zumal die Band Texte auf Englisch singt.

 Dann lange Umbauten für Normahl, jedes Instrument hat solo seinen Soundcheck, bis alle von der Bühne gehen - und im Edel-Outfit wiederkommen, wie es sich zu einem 20. Geburtstag ziemt: Jacketts, Westen, saubere Hemden. So gestylt ziehen Normahl ihre dynamische Bühnenshow ab, gespickt mit alten Stücken („Exhibitionist“, „Whiskey pur“), aber auch den brandneuen Songs des aktuellen Albums wie „Dieser Sänger braucht nur ein Chanson“, „Söldner“ und „Freiheit“, eine Utopie über ein „Land, in dem es Freiheit gibt“, während bislang in seinem Herzen ein Messer stecke, „das sich Staatsschutz nennt“.

Sänger Lars Besa hüpft die ganze Zeit hyperaktiv hinter dem Mikroständer rum, fuchtelt gestenreich mit den Armen, hebt sie wie eine Art Punkprediger, wirkt sehr textzentriert. Ein Liedermacher, der was zu sagen hat.

Während auch Gitarrist Mick Scheuerle die Arme im Windmühlen-Stil rudern lässt. Für sägende, singende Lead-Licks, die längst nicht mehr nach Punk und drei Akkorden klingen, sondern fast schon rock-raffiniert. Zur perfekt geölten Rhythmusmaschine von Manny Rutzen (Bass) und Scobo Skobowski (Schlagzeug). Punk-Profis durch und durch, mit bewusst einfachen Kinderlied-Melodien zum Mitsingen, die es aber im Detail längst in sich haben. Ein würdiger Headliner für das Jubiläum eines Open-Air-Ereignisses, das uns seit Jahren verlässlich mit Rock versorgt.

So viele Camper wie schon lange nicht mehr

Wie zuletzt immer, konnten Dalmstock-Besucher wieder beim Sportgelände ihre Zelte aufbauen - „so viele wie schon lange nicht“ hat Oliver Idler von der Rockinitiative gezählt.

Neu ist dagegen der „Pinkelbrunnen“, bei dem sich immer zwei während des Wasserlassens gegenüberstehen, von Angesicht zu Angesicht, allerdings untenrum vor Blicken geschützt. Außerdem dürfen weder Rucksäcke (wegen der jüngsten Terror-Taten) noch Regenschirme (für das übliche Dalmstock-Wetter) mit aufs Gelände gebracht werden, weswegen die Veranstalter ein Regal aus Bierbänken aufbauten, für deren Zwischenlagerung.