Winnenden

OB Holzwarth sieht auch 82 Jahre später verhängnisvolle Ideologien wirken

Volkstrauertag
Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (links) und Stadträtin Nicole Steiger beim Gedenken auf dem Stadtfriedhof. © Benjamin Beytekin

Die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag hält Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth für so wichtig, weil die Menschheit ganz offenbar aus den Katastrophen der Vergangenheit so wenig gelernt hat. „Wir erleben europaweit ein Erstarken jener verhängnisvollen Ideologien und Propagandamuster, die vor 82 Jahren den Kontinent in den Abgrund gerissen haben“, sagte er in seiner Ansprache auf dem Stadtfriedhof am Sonntag.

Die Opfer sind Fremde und Schwache

Daher gedachte er nicht nur der Gefallenen und Opfer der Kriege, der Soldaten, Zivilisten, Frauen und Kinder, die getötet oder verletzt wurden. Erinnerte nicht nur an die vielen Verfolgten auf der Welt, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und unterwegs mit ihrem Leben bezahlten. Sondern er gedachte auch derer, die im Nachkriegsdeutschland durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Gerade in Zeiten, da die unterschiedlichen Meinungen und Standpunkte zur Gesundheit, der Pandemie und den deswegen eingeleiteten Maßnahmen, aber auch ungelöste Fragen des Umgangs mit Flüchtlingen das eigentlich friedliche Miteinander ins Schwanken brächten, sei es wichtig, sich auf das Wesentliche zu besinnen: „Freiheit und Frieden. Wir dürfen nicht verzagen und müssen all unsere Kräfte aufbieten, um uns dem Vergessen und Verdrängen entgegenzustemmen“, so Holzwarth. Das Städtische Blasorchester umrahmte die Feier mit Kranzniederlegung musikalisch.

Die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag hält Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth für so wichtig, weil die Menschheit ganz offenbar aus den Katastrophen der Vergangenheit so wenig gelernt hat. „Wir erleben europaweit ein Erstarken jener verhängnisvollen Ideologien und Propagandamuster, die vor 82 Jahren den Kontinent in den Abgrund gerissen haben“, sagte er in seiner Ansprache auf dem Stadtfriedhof am Sonntag.

Die Opfer sind Fremde und Schwache

Daher gedachte er nicht nur

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