Winnenden

Pop und Punk und Rock an Weihnachten

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Das Samba in Winnenden bot seinen Gästen einen rockigen Ausklang des ersten Weihnachtsfeiertages. © Benjamin Beytekin
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Winnenden. Die Post ist abgegangen, als die „Holy Rocknight“ als alternativer Abschluss des Weihnachtsfests im Tanzlokal Samba Fahrt aufnahm. Für die Winnender Band „400 Fieber“ war dieses Angebot an alle Jungen und im Herzen jung Gebliebenen ein Heimspiel.

Sie konnte sich auf ihre treue Fangemeinde verlassen. Bereits mit dem ersten Stück gewann sie das Publikum: Kaum, dass die ersten Takte von Kim Wildes Klassiker „Kids in America“ aus dem Jahr 1981 sich von der Bühne herunter auf den Weg bis in den letzten Winkel des Saales machten, strahlten die Gesichter der Zuhörer, zuckte es den ersten Tanzbegeisterten unwiderstehlich in den Beinen und lockte es sie auf die irrlichternde Tanzfläche. Stück um Stück hämmerten die vier Lokalmatadore ins Publikum, mit unbändiger Spielfreude, selbst begeistert und ansteckend begeisternd, dabei durchaus eigenwillig und eigenständig in der Interpretation ihrer Titel.

Musikalisches Festtagsmenü

„Wo, wo bist du?“ wummerte „400 Fieber“ mit der Münchner Spider Murphy Gang in den Saal. Die Antwort lautete natürlich: im Samba! Dort gab es ein musikalisches Festtagsmenü für alle diejenigen, die sich an diesem Abend aus ihren vier Wänden hatten locken lassen. Und als sich die vier um Oli Pautz und Frank Dschida schließlich mit ihrer Version von Johnny Greenan und Dave Owens „The wild One“ aus dem Jahr 1957 verabschiedeten, hatte der eine oder andere in Ehren ergraute Ü-Vierziger die Schmerzen im Rücken und das Stechen in den Knien vergessen, erinnerte sich wieder: „That ‘s Rock ‘n Roll!“

Auftakt mit der Ludwigsburger Formation „Licence“

Den Auftakt hatte die Ludwigsburger Formation „Licence“ mit erdigem, eigenständigem Metal gebildet, den das Familienunternehmen um Steam und Jacky Thiess ebenso glaubhaft wie mitreißend rüberbrachte. Den krönenden Abschluss des musikalischen Drei-Gänge-Menüs bildete die Stuttgarter Institution „Good Men Gone Bad“. Es dauerte zwar eine gute Viertelstunde, bis sie mit dem Publikum warm wurden, doch dann hatten sie es für sich gewonnen - mit einem bis in die Riffs und Pausen hinein akkuraten Vortrag, einem in sich stimmigen, technisch perfekt dargebotenen Arrangement aus Musik und Bühnenshow, „all around the World“.

Männliche Sehnsüchte und der amerikansiche Traum

„Good Men Gone Bad“: Der Name der Band ist eine Reminiszenz an einen B.B.- King-Titel aus dem Jahr 1960. Er ist insoweit auch Programm, als es bei den vier Mittvierzigern auf der Bühne um männliche Sehnsüchte geht, nach „Love to the Woman“, nach Freiheit und Abenteuer. Der uramerikanische Traum vom endlosen Horizont, wie er in Noten gefasst schon längst über den Atlantik schwappte. Die gemeinsame musikalische Reise, zu der die Künstler und ihr Publikum an diesem Weihnachtsabend aufbrachen, führte raus aus der Sofalandschaft, weg vom Christbaum, weg von Gänsebraten mit Blaukraut und Semmelknödel.

Hin und her ging es zwischen sonnenverwöhnter Westcoast, tropischem New Orleans, der „windy City“ Chicago und dem heimatlichen Neckarstrand. Blues und Rock ‘n Roll, Groove, Soul und Funk fanden sich da zusammen zu einer bisweilen respektlosen, stets aber gelungenen Melange. Und augenzwinkernd wurde bei dieser mitternächtlichen Tour d’horizon auch vor Punk und Rap nicht haltgemacht.

Zum elften Mal

Die „Holy Rocknight“ fand heuer zum elften Mal statt. Die Idee dazu, erinnert sich deren Initiator Frank Dschida, war allerdings schon einige Jahre vor der Premiere entstanden. Alles habe im engen Freundeskreis angefangen. „Der Grund war, dass die über ganz Deutschland verstreuten Leute zu Weihnachten alle nach Winnenden zurückkommen. Das war auch eine gute Gelegenheit, sich wiederzusehen, Erlebtes auszutauschen und Erinnerungen aufzufrischen.“ Da er damals das „Samba“ noch selbst betrieb, trat man an ihn mit dem Vorschlag heran, doch einen Treff, eine Wiedersehensfeier zu organisieren. Zuerst seien es so an die 30, 40 Leute gewesen, aber nachdem sich die „Sache“ immer weiter entwickelte und Kreise zog, veranstaltete Dschida 2006 an Weihnachten die erste offizielle Rocknacht. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung etabliert, je nachdem, welche Bands auftreten, finden 300 bis 500 Besucher an Weihnachten den Weg ins Samba.