Winnenden

Rotierende Maschinen und Duft nach Süßem bei Erlebnistagen in Hertmannsweiler

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Kartoffelspieße bei den Erlebnistagen. © Ralph Steinemann Pressefoto

Überall dort, wo sich was dreht, Maschinen geräuschvoll rotieren, Stanzgeräusche in der Luft liegen oder auch Düfte nach Grill und Süßem, ist trotz Regenschauer gut was los auf den Erlebnistagen in Hertmannsweiler. Eine lange Schlange beim Schleifservice in der Produktionshalle der Johannes-Giesser-Messerfabrik, wo sich viele ihr stumpfes Haushaltsmesser vom Profi schärfen lassen. Verlockend das Angebot, Messer zweiter Wahl günstig zu ergattern – das hat sich herumgesprochen bis Weinstadt. Siegfried und Tanja Burgemeister sind gekommen, um sich „Profimesser“ zuzulegen. „Die weihen wir gleich heute Abend ein, wir feiern Geburtstag und werfen den Grill an“, frohlocken sie. Zahlreiche Besucher drehen eine Runde übers Festgelände, die zum Regenschirmspaziergang wird. Es ist kalt genug für eine heiße Schokolade am Stand von Ulli’s und auch die lange Wartezeit vor der Siebträgermaschine beim Hertmannsweilermer Kaffeeröster Hermanns spricht für sich. Klar, dass auch die Maultaschen in heißer Brühe viele Fans finden.

Orangefarbene Ballons weisen den Weg

Überall, wo ein orangefarbener Ballon am grauen Wolkenhimmel tanzt, hat der dort ansässige Betrieb etwas vorbereitet. Eine ausgefahrene Hebebühne und ein ausgereckter Kranarm, an dem ein Traktor hängt, deuten an, dass sich die Tätigkeiten bei Schäfer Gerüstbau in einiger Höhe abspielen. Der Hersteller von Reinigungsmitteln und Naturkost Wöhrle händigt Probierflaschen mit Flüssigwaschmittel aus, wenn man vorher seine Anschrift auf einer Postkarte einträgt - damit gibt’s zudem die Chance, eine Waschmaschine zu gewinnen.

Kinder zieht’s zum aufgehäuften Schiefer-„Steinbrüchle“, wo sie mit Meißel und Eisenhämmerchen ein bisschen Geologe spielen dürfen und konzentriert nach Fossilien Ausschau halten. Gute Aussicht auf eine Minibaustelle bietet auch eine Fahrt im echten Bagger, aus dem etliche Kinder unter Anleitung mit der Schaufel rangieren können. Ebenso leuchtende Augen haben die vielen neuen kleinen und stolzen Kehrmaschinen-Führerscheininhaber. Für die Zwei- und Vierjährigen von Anja und Martin Eisenmann heißt der Favorit „Hüpfburg“, wie sie freudig sagen. Die Kinder freuen sich nach dem Gehopse auf heiße Crêpes – und dann geht’s zu den Förderbändern in die Zuckerwarenfabrik, auf denen die beliebten Brausestäbchen vorbeirasen.

Anders gelagert das Interesse des Werkzeugbaumeisters Manfred Frey aus Leutenbach. Dem Rentner geht beim Anblick einer Schleifmaschine in der Messerfabrik das Herz auf. Staunend verfolgt er den Roboterarm, der eine Schleifmaschine lenkt und antreibt. „Das kriegt man so genau nie hin von Hand“, sagt er.

Überall dort, wo sich was dreht, Maschinen geräuschvoll rotieren, Stanzgeräusche in der Luft liegen oder auch Düfte nach Grill und Süßem, ist trotz Regenschauer gut was los auf den Erlebnistagen in Hertmannsweiler. Eine lange Schlange beim Schleifservice in der Produktionshalle der Johannes-Giesser-Messerfabrik, wo sich viele ihr stumpfes Haushaltsmesser vom Profi schärfen lassen. Verlockend das Angebot, Messer zweiter Wahl günstig zu ergattern – das hat sich herumgesprochen bis Weinstadt.

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