Winnenden

Schule und Corona: So ist die Lage in Winnenden nach den Ferien

Winnender Schulen
Winnender Jugendliche (hier bei der Geschwister-Scholl-Schule). © Alexandra Palmizi

„Manche sind gar nicht aus den Ferien zurückgekommen“, sagt Sabine Klass, Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Realschule. Mit Stand vom Donnerstagmorgen sind an den weiterführenden Schulen in Winnenden 86 Schülerinnen und Schüler mit Corona infiziert. An den Grundschulen sind es 47, an den städtischen Kindergärten 15. Das ergibt in der ersten Woche nach den Faschingsferien 148 Fälle unter den Kindern und Jugendlichen an Schulen und städtischen Kitas.

Die junge Generation stellt damit fast 40 Prozent der insgesamt 391 Corona-Infizierten in Winnenden, die das Landratsamt Rems-Murr mit Stand vom Donnerstagnachmittag registriert hat. Insgesamt befanden sich im Rems-Murr-Kreis am Donnerstag 6709 Infizierte in Quarantäne, 88 mehr als noch am Mittwoch.

Kein Grund, in Sorge zu verfallen

„Man merkt, dass die Ferien sich vielleicht auswirken“, sagt Sabine Klass, dieser Eindruck sei bei ihr zumindest mit Blick auf die Zahlen an ihrer Schule und im Austausch mit den anderen Schulleitungen entstanden, „wir haben schon wieder hohe Zahlen.“

Grund, in große Sorge zu verfallen, sieht die geschäftsführende Schulleiterin für Winnenden aber nicht: „Ich würde das nicht überbewerten – die Zahlen steigen, aber solange die Krankenhäuser nicht Alarm schlagen, können wir damit umgehen.“ Besonders schwere Covid-Verläufe unter Kindern und Jugendlichen sind ihr in Winnenden nicht bekannt.

Auch lässt sich aktuell noch nicht von einem signifikanten Anstieg der Zahlen an den Schulen sprechen: „Insgesamt ist das Infektionsgeschehen seit Wochen auf einem anhaltenden Niveau von circa 130 Schülerinnen und Schülern“, schreibt Rathaus-Pressesprecherin Franziska Götz unserer Redaktion. Tatsächlich lag die Zahl der infizierten Schülerinnen und Schüler in Winnenden vor einem Monat schon ungefähr auf demselben Niveau. Am 10. Februar gab es insgesamt 124 positive Fälle, eine Woche später 129.

Es wird immer noch viel getestet

„Wir gehen davon aus, dass es wieder besser wird“, sagt Sabine Klass. Ansteckungen in den Schulen sind ohnehin unwahrscheinlich. Weiterhin wird mindestens dreimal in der Woche getestet, sogar auf dem Pausenhof Maske getragen und regelmäßig gelüftet. Ganze Klassen werden indes nicht mehr in Quarantäne geschickt. Mindestens bis Ostern gelten diese Vorschriften noch.

Während an den Grundschulen 36 Schülerinnen und Schüler ihre Infektion per PCR-Test bestätigt bekommen haben (neun haben keinen oder noch keinen PCR-Test gemacht, sondern sind aktuell per Schnelltest positiv getestet) sind es an den weiterführenden Schulen nur 29 PCR-Positive (und dafür 57, die nach einem offiziellen Schnelltest zu Hause bleiben müssen). Mittlerweile reicht ein Schnelltest von offizieller Stelle aus, ein PCR-Test zur Bestätigung ist nicht mehr zwingend notwendig.

Kitas: Aktuell keine Einschränkungen

An den städtischen Kitas ist die Infektionslage überschaubar. 15 der insgesamt rund 750 Kinder müssen aktuell infiziert zu Hause bleiben. Bemerkenswert: Ebensoviele Fälle gibt es beim Personal, das aus circa 170 Personen besteht – neben den Erzieherinnen auch Sprachförderkräfte, hauswirtschaftliche Kräfte oder Azubis mitgezählt. Das ist noch verkraftbar, wie Thomas Pfeifer, Amtsleiter für Familie und Soziales im Winnender Rathaus mitteilt. Nach dem Streik am Dienstag gebe es „aktuell keine Einschränkungen mehr“ im Betrieb.

„Manche sind gar nicht aus den Ferien zurückgekommen“, sagt Sabine Klass, Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Realschule. Mit Stand vom Donnerstagmorgen sind an den weiterführenden Schulen in Winnenden 86 Schülerinnen und Schüler mit Corona infiziert. An den Grundschulen sind es 47, an den städtischen Kindergärten 15. Das ergibt in der ersten Woche nach den Faschingsferien 148 Fälle unter den Kindern und Jugendlichen an Schulen und städtischen Kitas.

Die junge Generation stellt damit

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