Winnenden

Schweißtreibender Rockmarathon mit der Band "400 Fieber"

band 400 fieber
Band 400 Fieber © privat

„Live laut local“, so lautet das Motto der „Dream City Nights“. Wohl kaum eine Band habe diesen Slogan treffender mit Leben gefüllt als nun „400 Fieber“, die laut Veranstalter Hans Derer die Bühne rockten.

Thomas Hüttemann (Drums), Benno Erfurth (Bass), Oliver Plautz (Leadgitarre) und Frank Dschida (Gesang und Gitarre) stammen alle aus dem Raum Winnenden und Leutenbach. Ihre nicht weniger als 43 Rocksongs schleuderten sie laut Derer mit unbändiger Leidenschaft ihrem tanzwütigen Publikum entgegen.

Hits der 80er und 90er Jahre in ureigenen, rau rockenden Arrangements

Der 150-minütige schweißtreibende Rockmarathon bildete einen launigen Exkurs durch ihre Lieblingsrocksongs der 80er und 90er, die sie in ureigenen, rau rockenden Arrangements darboten. Zeit zum Luftholen gab es kaum und wer auf Balladen hoffte, war fehl am Platz. Es ging schnell und hart zur Sache. Zweimal nur hätten sie geprobt, berichtete Dschida, und die Generalprobe hätten sie vergeigt. Doch beim Gig selbst zeigten sich die vier in Spiellaune. Die Interaktion mit dem Publikum klappte vorzüglich und beim Punkklassiker „I fought the Law“ durfte gar ein Sänger aus dem Publikum mit auf die Bühne. Rock-Klassiker von den Ramones, Billy Idol, Kim Wilde, Green Day, the Cars, den Ärzten, Don Henley, Social Distortion oder ganz neu Elton John („Made in England“) waren zu hören.

Über dem soliden, präzisen Rhythmusfundament von Drummer Hüttemann und Basser Erfurth platzierten die Gitarristen Oli und Frank sicher ihre Rockriffs. Gesungen wurde dreistimmig, wobei Frank Dschida als Leadsänger und manchmal ziemlich raubeiniger Entertainer den größten Arbeitsaufwand zu bewältigen hatte. Eine Last, die ihm, ganz Frontmann, jedoch augenscheinlich ziemlich Laune machte.

Es gab mehrere Zugaben, wobei ein NDW-Schlager die Stimmung eskalieren ließ. Den Hubert-Kah-Song „Sternenhimmel“ funktionierte „400 Fieber“ mit Humor und Vehemenz zur vielstimmig intonierten Rock-Hymne um. Die vierte Ausgabe der „Dream City Nights“ war also anders: Nach leisem Liedermaching mit Jürgen Hörig, ausgelassenem Partyfeeling bei der Schlagernacht und stimmstarkem Soul mit David Hanselmann drang nun ungezügelte Rockpower aus den Boxen.

„400 Fieber“ spielt seit 2006, ist bei weit über 200 Konzerten landauf, landab aufgetreten, zählt zu den erfolgreichsten Live-Acts der Region und hat in der Waiblingen Talaue schon mehrfach die Rockfans im Rems-Murr-Kreis begeistert. Die nächste „Dream City Night“ findet am Freitag, 13. Mai, mit der Funk- und Soulformation „Second Sun“ statt, Karten unter0 71 95/9 07 80 80.

„Live laut local“, so lautet das Motto der „Dream City Nights“. Wohl kaum eine Band habe diesen Slogan treffender mit Leben gefüllt als nun „400 Fieber“, die laut Veranstalter Hans Derer die Bühne rockten.

Thomas Hüttemann (Drums), Benno Erfurth (Bass), Oliver Plautz (Leadgitarre) und Frank Dschida (Gesang und Gitarre) stammen alle aus dem Raum Winnenden und Leutenbach. Ihre nicht weniger als 43 Rocksongs schleuderten sie laut Derer mit unbändiger Leidenschaft ihrem tanzwütigen

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