Winnenden

Shannon Maurer

Winnender Mädles-Wahl 2018_0
Shannon Maurer © ZVW/Sarah Utz

Winnenden. Shannon Maurer spricht schnell und erzählt viel, sie schreibt gern, sie liebt unkonventionelle Mode und sie hat ein ungewöhnliches Sammelthema: Wörter.

Schöne, zauberhafte, reizvolle, treffende Begriffe wie „muckelig“, norddeutsch für gemütlich, die schreibt sie auf, merkt sie sich, spricht sie genießerisch immer wieder aus.

Die 21-Jährige hat zwei Semester in Berlin studiert, Kommunikationswissenschaft, Publizistik und Filmwissenschaft, fand aber das Passendere in Stuttgart an der Hochschule der Medien und studiert nun Informationsdesign.

Erst kürzlich ist sie deshalb wieder nach Winnenden gezogen. „Da gehört auch Psychologie dazu, um zu wissen, wie man Infos gestaltet und visuell aufbereitet und zum Beispiel Webdesign für die Bedürfnisse des Nutzers zuschneidet.“

Sportlich ist die quirlige Frau auch, war Leichtathletin in Leutenbach und Cheerleaderin in Fellbach, ging auch mal ins Turnen. Nur eins kann sie nicht bieten: „Mit Bäcker Maurer wäre ich gern verwandt. Bin ich aber leider nicht.“

Rückbesinnung und ein schönes Bekenntnis zur Stadt 

Shannon Maurers Elternhaus steht an der Backnanger Straße, ein richtiges Familien-Mehrgenerationenhaus. Auf einem der vielen Heimatbesuchen fragten sie im Januar Bekannte und Freunde, ob sie nicht als Winnender Mädle kandidieren wolle.

„Warum eigentlich nicht, das ist meine Art der Rückbesinnung und ein schönes Bekenntnis zur Stadt.“ Außerdem sei sie gern unter Menschen, habe keine Scheu, vorne hinzustehen und eine Präsentation zu halten.

Vor und hinter der Kamera kennt sich die 21-Jährige gut aus, denn sie hat in Berlin für eine Modebloggerin gearbeitet. Seitdem mag sie es auch, sich unkonventionell zu kleiden, ihrem Charakter und ihrer Stimmung mit Kleidung Ausdruck zu geben.

Sie arbeitet derzeit in einem Modeladen als Verkäuferin. „Ich finde es toll, dass das gewählte Winnender Mädle beim Design seines Kleides mitreden darf.“ 

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