Winnenden

Sonnenhof-Streit: Einigung vertagt

Gericht_0
Symbolbild. © Sarah Engler (Online Praktikantin)

Aspach/Backnang. Die Einigung im Rechtsstreit um die Bezahlung einer Eisernen-Hochzeitsfeier im Januar 2015 im Ferber’schen Erlebnishotel Sonnenhof in Aspach zieht sich.

Am vergangenen Dienstag gab das Backnanger Amtsgericht bei einem Verkündungstermin bekannt, dass die Beklagte, die Enkelin des nur wenige Monate nach der Feier hochbetagt verstorbenen Eisernen-Jubelpaars, Zeugen benannt habe. So muss der Fall zur erneuten Verhandlung kommen. Drei Zeugen hat die Enkelin benannt zu der Frage des Zustandekommens des Bewirtungsvertrages.

Wer hat den Auftrag für die Feier gegeben? War die Tochter nur vermittelnde Organisatorin? Kann sie zur Zahlung der offenen Rechnungen herangezogen werden? Müssen stattdessen die direkten Erben der Verstorbenen bezahlen? Im Einzelnen geht es um Rechnungen in Höhe von rund 2800 Euro. Oder kann der Preis gar wegen „Minderleistungen“ reduziert werden? Vier weitere diesbezügliche Zeugen hat die Enkelin benannt.

Mit der Performance seien sie und viele der 38 Gäste der Feier gar nicht zufrieden gewesen. Das Essen sei fast zwei Stunden zu spät serviert worden und sei auch nicht lecker und teils schon erkaltet oder verkocht gewesen. Zudem seien die Kapelle, in der ein Festgottesdienst für das Jubelpaar stattfand, sowie Hotelzimmer unzureichend beheizt gewesen.