Winnenden

Stadt braucht 40 neue Erzieherinnen

Kinder Kindergarten Spielen Symbol Symbolbild
Symbolbild. © Pixabay/Design_Miss_C

Winnenden.
In den nächsten Jahren wird die Stadt Winnenden sechs neue Kitas bauen. Familienamtsleiter Thomas Pfeifer hat ausgerechnet, dass die Stadt dann 35 bis 40 neue Vollzeitstellen für Erzieherinnen hat. Da diese teilweise mit Teilzeitkräften besetzt werden, wird die Stadt 40 bis 50 neue Erzieherinnen oder Erzieher brauchen, erklärte Pfeifer am Dienstag im Gemeinderat. Zudem werden etwa 25 Erzieherinnen in Rente gehen, die ersetzt werden müssen. Da einige Erzieherinnen zwischen 26 und 35 Jahren alt sind, rechnet Pfeifer damit, dass einige von ihnen Kinder bekommen und für einige Jahre ausfallen werden.

Gehalt der Leitung anpassen

Im Gemeinderat schlug Pfeifer vor, dass die Stadt ihre Ausbildungsplätze für Erzieher ausbaut. „Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Viele der Auszubildenden bleiben hinterher in Winnenden in den Kitas.

Außerdem will Pfeifer den Leiterinnen von kleinen Kindergärten das gleiche Leiterinnengehalt wie jenen von großen Kindergärten bezahlen. Und er möchte die Kinderkrankenschwestern, die in Kitas arbeiten, höher eingruppieren. Dem allem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Gute Nachricht zur aktuellen Lage: Der Krankenstand hat sich gebessert. Die Engpässe, von denen noch vor einer Woche die Rede war, sind nicht mehr so stark.