Winnenden

Stadt Winnenden appelliert: "Regelmäßiges Testen ist das Gebot der Stunde"

Coronatest
Eine Reihentestung für die Betroffenen wurde in die Wege geleitet. Symbolfoto. © Gabriel Habermann

Die Inzidenzahlen steigen. Der Rems-Murr-Kreis liegt bei 45 (Stand 15. März), was eigentlich erfreulich ist. Aber Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und der Winnender Wirtschaftsförderer Timm Hettich sehen ein Risiko darin, dass „wir als Stadt Winnenden eine der wenigen Kommunen sind, die eine deutlich höhere Inzidenz aufweisen und somit den gesamten Kreis leider derzeit nach oben ziehen“.

Corona-Fälle lassen sich laut Wirtschaftsförderer gerade im Raum Winnenden auf Infektionsquellen an der Arbeitsstelle zurückführen, so dass von einer erhöhten Zahl an Infektionsketten an Arbeitsstellen ausgegangen werden könne.

In einem Schreiben möchte Hettich Unternehmer hierfür sensibilisieren und bittet sie, interne Hygienemaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken, Tests anzubieten oder diese zu verfestigen. „Somit können betriebsinterne Infektionsketten rasch und konsequent aufgedeckt und daraus folgende betriebliche Einschränkungen vermieden oder minimiert werden; ebenso die daraus folgende Weiterverbreitung in den Familien. Regelmäßiges Testen ist das Gebot der Stunde, um ein exponentielles Wachstum des Virus zu verhindern.“ Hettich bittet Unternehmer, auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber Einzelhändlern und Gastronomie zu setzen, die nur bei niedriger Inzidenz geöffnet haben dürfen oder demnächst öffnen könnten.