Winnenden

Stadt Winnenden setzt Kita-Gebühren im Februar aus

Tagesmütter
Symbolfoto. © ZVW/Alexandra Palmizi

Die Stadt Winnenden berichtet in einer Pressemitteilung, dass die Erhebung der Gebühren in den Kitas und der städtischen Schulkindbetreuung für den Monat Februar ausgesetzt wird. Sofern der Stadt ein Lastschriftmandat vorliege, erfolge zum 1. Februar keine Abbuchung der Beträge. Überweiser und Barzahler werden von der Stadt gebeten, von einer Bezahlung der Beträge zum Fälligkeitszeitpunkt abzusehen. Bereits überwiesene Beträge erstatten Mitarbeiter der Verwaltung zurück. Wie auf Dauer verfahren werde, werde derzeit noch zwischen den Kommunen und dem Land verhandelt. Die Aussetzung seitens der Stadt solle den Eltern eine Verschnaufpause verschaffen, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind und vom Gemeinderat nachfolgend Beschlüsse gefasst werden können.

Notbetreuung gebührenpflichtig

Für Kinder, die die Notbetreuung der städtischen Kindertageseinrichtungen im Januar besucht haben, werden die Gebühren für den Februar nicht ausgesetzt. Hier werde die Hälfte der Gebühr fällig, sofern weniger als acht Tage Notbetreuung genutzt wurden. Die volle Gebühr, sofern acht oder mehr Tage der Notbetreuung im Januar genutzt wurden. Die Stadt bittet Überweiser und Barzahler, die Kinderbetreuungsgebühren wie gewohnt zum 1. Februar zu begleichen. Für Schließzeiten von Kindertageseinrichtungen oder auch einzelnen Gruppen, die aufgrund von Quarantäneanordnungen beziehungsweise Verdachtsfällen im Zeitraum von September bis Dezember 2020 anfielen, werden die Gebühren aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 8. Dezember 2020 nun bereits erstattet: „Ab einer Schließung von Kitas oder einzelnen Gruppen von fünf Tagen (kumulativ auf das gesamte Kindergartenjahr 2020/21 bezogen) werden die Gebühren zu einem Viertel der satzungsgemäßen Monatsgebühr erlassen. Ab dem zehnten Schließtag wird eine Monatsgebühr zur Hälfte, ab dem 15. Schließtag zu drei Viertel und ab dem 20. Schließtag voll erlassen. Entscheidend ist, dass die jeweilige Gruppe komplett geschlossen war. Bei Angebot einer Notbetreuung werden diese Tage nicht mitgezählt.“ Für Kinder, welche die städtische Schulkind-Notbetreuung besuchen, fallen anteilige Gebühren an, welche im Nachgang in Rechnung gestellt werden.