Winnenden

Stadtwerke: Strom und Gas werden zu Jahresbeginn teurer

Strompreis
Kunden müssen mehr zahlen. © Benjamin Büttner

Die Strom- und Gaspreise der Stadtwerke Winnenden erhöhen sich zum 1. Januar, sollen aber unter den Preisspitzen der Großhandelsmärkte bleiben. Das kündigen die Stadtwerke in einer Pressemitteilung an.

An den Großhandelsmärkten sei der Preis für Strom, Gas und andere Energieprodukte binnen eines Jahres um das Vier- bis Fünffache angestiegen. „Wie in der Vergangenheit haben wir unseren Strom- und Gaseinkauf auch für die im kommenden Jahr zu liefernden Energiemengen über einen langen Zeitraum verteilt, also in viele einzelne Teilmengen und über mehrere Jahre“, erläutert Stefan Schwarz, Geschäftsführer der Stadtwerke.

So habe man in den vergangenen Jahren den Kunden weitgehend konstante Preise für Strom und Gas anbieten können. Im Mittel sind die Preisausschläge bei Strom selten über einen Cent hinausgegangen, bei Erdgas sogar darunter. „Aufgrund der in der jüngeren Vergangenheit exorbitant gestiegenen Einkaufspreise werden wir diesen Korridor für 2022 allerdings verlassen müssen“, so Schwarz weiter.

Im Schnitt wird Strom um etwas mehr als zwei Cent und Gas um knapp drei Cent je Kilowattstunde teurer. Man halte die jährlichen Mehrkosten eines durchschnittlichen Haushalts mit 3000 Kilowattstunden Strombedarf unter 100 Euro, so Schwarz weiter. Er verweist auch darauf, dass „schlank aufgestellte, effizient arbeitende“ Stadtwerke bessere Kostenstrukturen hätten und somit preisgünstige Angebote machen könnten. Stand Oktober werden fast 5000 Kunden von den Stadtwerken Winnenden mit Strom und Gas versorgt.

Beim Strom seien neben den Beschaffungspreisen auch die Netzentgelte sowie weitere Bestandteile des Preises wie die KWK-, Offshore- und §-19-Umlage erneut gestiegen, Ausnahme die EEG-Umlage, welche in 2022 von 6,50 auf 3,723 ct/kWh sinkt und damit zusätzlich den Preisanstieg abmildert, so Schwarz.

Beim Gas seien Preissteigerungen durch die Beschaffungskosten größer als beim Strom. Es gebe kein Korrektiv wie die gesunkene EEG-Umlage beim Strommarkt. Es steigen auch die Netznutzungsentgelte und die Kosten für den nationalen CO2-Preis (von 25 auf 30 Euro je Tonne).

„Am Ende führt dies zu einem Anstieg des Gasarbeitspreises von 2,4 bis 2,8 ct/kWh (brutto), je nach Jahresverbrauchsmenge und wird dazu führen, dass unsere Kunden beim Heizenergieaufwand mit mehreren Hundert Euro pro Jahr zusätzlich belastet werden“, bedauert Schwarz. Allerdings habe man auch dort durch die bewährte Beschaffungsstrategie einen Teil des exorbitant gestiegenen Einkaufspreises für Erdgas abfedern können.

Die Strom- und Gaspreise der Stadtwerke Winnenden erhöhen sich zum 1. Januar, sollen aber unter den Preisspitzen der Großhandelsmärkte bleiben. Das kündigen die Stadtwerke in einer Pressemitteilung an.

An den Großhandelsmärkten sei der Preis für Strom, Gas und andere Energieprodukte binnen eines Jahres um das Vier- bis Fünffache angestiegen. „Wie in der Vergangenheit haben wir unseren Strom- und Gaseinkauf auch für die im kommenden Jahr zu liefernden Energiemengen über einen langen

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