Winnenden

Stadtwerke Winnenden warnen vor Telefonabzocke und geben Tipps

Telefonbetrüger
Symbolbild. © Bernhardt

Die Stadtwerke Winnenden warnen vor Telefonbetrügern. „Wir haben Leute, die geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Unglaublich“, erzählt ein Mann aus dem Stadtwerke-Vertrieb. Am Telefon erläutern die Betrüger, dass etwas umgestellt werden muss, sich der Tarif ändert. „Die Abzocker wollen dann die Strom- oder Gaszählernummer wissen. Ich kann nur appellieren, diese Nummern am Telefon nicht preiszugeben“, gibt der Mitarbeiter einen Tipp.

Auch Internet- und Telefonverträge werden abgeschlossen

Haben die Betrüger diese Zählernummern, dann können sie den Kunden ab- und ummelden. Telefonnummer, Adresse und Namen haben sie bereits aus dem Telefonbuch. „Etwa zwei Wochen später bekommen die Leute dann einen Brief mit einem neuen Tarif. Ich weiß von einer Winnenderin, die bis zu 60 Cent pro Kilowattstunde bezahlen muss. Das ist ein unglaublich hoher Preis“, nennt der Mitarbeiter der Stadtwerke einen ihm bekannten Fall. Teilweise sei es sogar so, dass mit dem neuen Stromtarif auch Internet- und Telefonverträge abgeschlossen werden. „Dann kann es richtig teuer werden“, weiß der Vertriebler, der den Winnendern auch Tipps mit auf den Weg gibt.

Die Anrufer abwimmeln

„Bei Anrufen am besten immer vorsichtig sein. Lieber auflegen und im Anschluss selbst beim Anbieter nachfragen, ob der Anruf echt war.“ Auf keinen Fall sollen die Kunden die Strom- oder Gaszählernummer durchgeben. „Und am besten auch niemals „Ja“ sagen. Das reicht manchmal schon.“ Die Stadtwerke empfehlen, die Anrufer mit Aussagen wie „kein Interesse“ abzuwimmeln. Nicht nur Kunden der Stadtwerke Winnenden sollten aufpassen: Solche Anrufe werden momentan im ganzen Rems-Murr-Kreis verzeichnet. Hilfreich könnte es sein, die Telefonnummer der etwaigen Betrüger aufzuschreiben. „In einem mir bekannten Fall kam in dieser Woche ein Anruf aus Berlin. Das Problem ist jedoch, dass die Nummern, die auf dem Display der Angerufenen angezeigt werden, meistens falsch sind. Man kann dort mittlerweile beliebige Nummern erscheinen lassen.“

Betrüger rufen gezielt bei älteren Menschen an

Oftmals suchen die Abzocker nach Vornamen im Telefonbuch, die nach älteren Menschen klingen. „Momentan sind die Strompreise hoch, deshalb schlagen die Abzocker jetzt zu“, vermutet der Stadtwerke-Vertriebler. Hinter den Anrufen stecken wohl Angestellte der unseriösen Anbieter selbst.

Von aktuellen Fällen, in denen die Betrüger an den Haustüren klingeln, ist den Stadtwerken momentan nichts bekannt. „Aber auch hier sollte man vorsichtig sein. Ob wirklich jemand von den Stadtwerken kommt, ist beispielsweise am Auto oder dem Mitarbeiterausweis zu erkennen.“

Die Stadtwerke Winnenden warnen vor Telefonbetrügern. „Wir haben Leute, die geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Unglaublich“, erzählt ein Mann aus dem Stadtwerke-Vertrieb. Am Telefon erläutern die Betrüger, dass etwas umgestellt werden muss, sich der Tarif ändert. „Die Abzocker wollen dann die Strom- oder Gaszählernummer wissen. Ich kann nur appellieren, diese Nummern am Telefon nicht preiszugeben“, gibt der Mitarbeiter einen Tipp.

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