Winnenden

Steigen die Corona-Infektionszahlen stark an, kommt die Maskenpflicht auf dem Markt zurück

Wie mindern wir das Risiko?_0
Wochenmarkt in Winnenden. © ZVW/Alexandra Palmizi

Die Stadt Winnenden hat ein Hygienekonzept für den Marktbesuch in Corona-Zeiten erlassen. Darin empfiehlt die Stadt Besuchern und Marktleuten das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem gesamten Marktgelände. An den Marktständen sollen Hinweisschilder zum Abstandsgebot angebracht werden.

Die Schilder stelle die Stadt zur Verfügung. Besucher dürfen nicht auf das Marktgelände kommen, wenn sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer coronainfizierten Person hatten oder unter Symptomen wie Fieber, Husten oder Geruchs- und Geschmacksstörungen leiden. Marktbeschicker müssen laut dem Hygienekonzept unter anderem regelmäßig alle Gebrauchsgegenstände desinfizieren. Die Stadt empfiehlt Marktbesuchern, die Waren nicht zu berühren. Der Bezahlvorgang solle, wenn möglich, über einen extra Teller oder ein Gefäß stattfinden. Die Einhaltung der Regeln werde überwacht.

Bei Verstößen droht der Marktverweis

Steigen die Corona-Zahlen im Rems-Murr-Kreis stark an, werde das Hygienekonzept angepasst. Aus den Empfehlungen (Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Besucher sollen Waren nicht berühren und der Bezahlvorgang über ein extra Gefäß) werde dann eine Pflicht. Außerdem müssen Marktleute dann mindestens beim Kassieren Handschuhe tragen.

Zudem wolle die Stadt bei steigenden Infektionszahlen Desinfektionsspender auf dem Gelände aufstellen oder auf die Desinfektionsstationen im Rathaus hinweisen. „Bei Verstößen gegen Vorgaben dieses Hygienekonzepts ist die betroffene Person vom Marktgelände zu verweisen“, heißt es im Hygienekonzept weiter.

Grundlage für das Konzept sei die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 6. August, wonach auch Veranstalter von Märkten zu einem Hygienekonzept verpflichtet seien.