Winnenden

Stephan Friedrich: Vom Heizungsinstallateur zum Pastor in Winnenden

neuer Pfarrer Vomi
Stephan Friedrich in der Cafeteria im alten Krankenhaus an der Schorndorfer Straße. © Alexandra Palmizi

Das christliche Vomi-Zentrum (Vomi steht für Volksmission) in Winnenden hat einen neuen Co-Pastor im Team. Er heißt Stephan Friedrich und ist 40 Jahre alt. Der Neuzugang war zuvor 15 Jahre in der freikirchlichen Gemeinde der Baptisten in Aalen tätig. „Egal ob Baptisten, die Vomi oder die evangelische Kirche. Grundsätzlich sind wir von unserer Ausrichtung alle vergleichbar“, erzählt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Das bestätigt Stefan Uhlig, ebenfalls Vomi-Pastor. „Die freikirchlichen Strukturen sind alle relativ ähnlich.“

Wochenlange Suche nach einem Pastor

Einen Pastor zu finden war für die Vomi-Verantwortlichen nicht einfach, die Sache hat sich Wochen und Monate gezogen. „Wir haben seit April gesucht“, erzählt Uhlig, der Stephan Friedrich bereits vor etlichen Jahren kennengelernt hat. Die beiden haben sich jedoch aus den Augen verloren, ehe Friedrich samt Familie einen Gottesdienst in Winnenden besuchte. So sind die beiden ins Gespräch gekommen.

Die Aufgaben, die in Winnenden auf ihn warten, kennt Stephan Friedrich bereits bestens aus der Zeit in Aalen. „Diese sind sehr vielseitig: Predigen, Musizieren, die unterschiedlichen Gruppen begleiten, gemeinsam durch das Leben gehen und dort unterstützen, wo es nötig ist“, zählt er auf. Neben der Gitarre kann er auch Klavier spielen.

In Schorndorf geboren, in Rudersberg aufgewachsen

In Winnenden tritt Friedrich eine 80-Prozent-Stelle an. „Zwei Tage in der Woche habe ich frei, ansonsten bin ich da“, sagt der gebürtige Schorndorfer, der in Rudersberg aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Im Anschluss hat er eine Ausbildung zum Heizungs- und Sanitärinstallateur gemacht, ehe er sich beim Tennisspielen schwer verletzte. „Ich habe mir das Kreuzband gerissen“, erzählt er. Deshalb orientierte er sich um, machte eine Ausbildung zum technischen Zeichner. Stephan Friedrich merkte allerdings, dass ihn auch das nicht glücklich machte. „Ich wollte das machen, wofür mein Herz schlägt. Also habe ich begonnen, Theologie in Ditzingen zu studieren.“

Mit der Zwischenstation im Ostalbkreis kehrt er jetzt wieder zurück in den Rems-Murr-Kreis. „Eigentlich hätte ich mit dem Zeitungsartikel auch einen Aufruf verbunden, dass ich mit meiner Familie eine Wohnung in Winnenden suche. Aber wir haben vor zwei Wochen etwas gefunden“, ist Stephan Friedrich froh.

Ab April muss er dann nicht mehr von Aalen aus pendeln.

Als Jugendlicher Inhaber einer Jahreskarte im Wunnebad

Ob er Winnenden aus seiner Jugendzeit noch kennt? „Ich hatte ein Jahreskärtle im Wunnebad“, erinnert er sich. „Und auch das Eiscafé Venezia kenne ich noch, wenn auch unter anderen Besitzern.“

Beide Orte werden im Sommer vermutlich Anlaufstelle, wenn er mit seinen Kindern in der Stadt unterwegs ist. „Ich habe drei Mädels, die ein, drei und fünf Jahre alt sind“, erzählt Stephan Friedrich. Langweilig wird ihm also in seiner Freizeit eher nicht.

Weshalb hat der 40-Jährige sich für den Wechsel nach Winnenden entschieden? „Im Prinzip mache ich jetzt das Gleiche wie in Aalen, nur an einem anderen Ort. Ein Grund für den Wechsel war die hervorragende Jugendarbeit der Vomi. Es gibt hier ausgezeichnete Kidsgruppen“, schwärmt er.

Sein Ziel als Pastor ist es, die Winnender zu erreichen. „Ich will Menschen aufbauen und sie ermutigen. Das macht mir Spaß. Ich will ihnen zeigen, dass es einen Gott gibt.“

Das christliche Vomi-Zentrum (Vomi steht für Volksmission) in Winnenden hat einen neuen Co-Pastor im Team. Er heißt Stephan Friedrich und ist 40 Jahre alt. Der Neuzugang war zuvor 15 Jahre in der freikirchlichen Gemeinde der Baptisten in Aalen tätig. „Egal ob Baptisten, die Vomi oder die evangelische Kirche. Grundsätzlich sind wir von unserer Ausrichtung alle vergleichbar“, erzählt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Das bestätigt Stefan Uhlig, ebenfalls Vomi-Pastor. „Die freikirchlichen

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